Pirmasens 2. Kegel-Bundesliga: Ordnung B widerspricht Ordnung C

«PIRMASENS.»Reizvolle Begegnung zum Saisonabschluss in der 2. DKBC-Frauen-Bundesliga Süd/West: Am Sonntag, 14.30 Uhr, empfängt der ESV Pirmasens II zum Westpfalz-Derby die auf Rang vier liegende TSG Kaiserslautern, die noch auf die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga hofft.

Lange Zeit in den Abstiegskampf verwickelt, sind die Pirmasenserinnen durch drei Siege in den letzten vier Spielen mit 17:17 Punkten auf Platz fünf vorgerückt. „Nach einer harten Saison mit vielen Ausfällen sind wir letztlich mit dem Erreichten zufrieden“, bilanziert ESV-Sportwartin Maria-Luise Weinkauff. Fraglich ist noch, ob Melanie Wetzel spielen kann. Bei der TSG haben Trainerin Margit Welker und die Spielerinnen Vanessa Welker, Katrin Barz und Sarah Lehmann, eine ESV-Vergangenheit. Ex-Nationalspielerin Vanessa Welker pausiert allerdings schon länger wegen ihrer Schwangerschaft. Mit einem Sieg in Pirmasens könnte die TSG (21:13 Punkte) noch den punktgleichen Tabellendritten Athena/PTSV Freiburg (beim KSV Hölzlebruck) überflügeln. Und Rang drei berechtigt nach Ansicht der TSG-Offiziellen gemäß der Sportordnung B.2.3 zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde, da Meister SKV Bonndorf (24:10) und der Tabellenzweite Hölzlebruck (22:12) auf den Ausstieg verzichten. Dem widerspricht allerdings Ligenleiter Robert Rammler, der sich auf die Ordnung C 1.2.1 beruft, nach der nur die ersten zwei Teams abgefragt werden. „Beim Derby in Pirmasens sahen wir mit Ausnahme des Vorjahres selten gut aus, aber wir versuchen alles“, sagt Margit Welker.

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