Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Donnerstag, 17. Januar 2019 Drucken

Pirmasens

Zur Sache: Profine-Haustarif geht bis 31. Dezember 2020

Bei der Firma Profine steht ein neuer Haustarifvertrag vor dem Abschluss. „Die Unterschriften stehen noch aus“, sagte gestern Inhaber Peter Mrosik. Aber das sei nur noch ein formaler Akt. Roland Strasser, Landesbezirksleiter der IG BCE in Mainz, kündigte gestern an, die Vereinbarung heute unterzeichnen zu wollen. Profine-Betriebsratsvorsitzender Markus Lang wies auf Anfrage darauf hin, dass er die Inhalte des Vertrags erst kommentieren wolle, wenn alle Unterschriften geleistet seien.

Nach Information der RHEINPFALZ hatten sich die Profine-Geschäftsführung und die Tarifkommission gegen Ende des Jahres 2018 zu Verhandlungen getroffen. Vereinbart wurde eine Arbeitsplatzgarantie für die Beschäftigten an den Profine-Standorten Berlin und Pirmasens bis 31. Dezember 2020. An den deutschen Standorten sollen zudem bis 2020 insgesamt 24 Millionen Euro investiert werden.

„Zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und der Sicherung des Standorts“ entfällt nach Informationen der RHEINPFALZ die Erfolgsbeteiligung für das Jahr 2018 und die ab Januar 2019 geplante 1,5-prozentige Tariferhöhung. Die Beschäftigten bekommen aber ab 1. November 2019 eine Lohnerhöhung um 50 Euro. Die monatlichen Ausbildungsvergütungen sollen zum 1. November 2019 für alle Ausbildungsjahrgänge um 15 Euro erhöht werden.

Eine Verbesserung sieht, so der neue Haustarifvertrag, die Vereinbarung bei der Jahresleistung vor: Ab 2019 betrage das Weihnachgeld 90 Prozent, ab 2020 dann 95 Prozent. Das Urlaubgeld für Gewerkschaftsmitglieder beträgt ab 2019 40 Euro pro tariflichem Urlaubstag, für Nichtgewerkschaftsmitglieder 35 Euro. Auszubildende bekommen ab 2019 ein Urlaubsgeld in Höhe von 700 Euro, wenn sie IGBCE-Mitglied sind, Nichtmitglieder erhalten 620 Euro jährlich. |pr

Pirmasens-Ticker