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Mittwoch, 16. Januar 2019 Drucken

Pirmasens: Lokalsport

Mit Ziehharmonika-Effekt

Eishockey-Regionalliga: EHC Zweibrücken gewinnt enges Heimspiel gegen EC Eppelheim mit 7:6 nach Penaltyschießen

Von Andreas Blatt

Die „Hornissen“ jubeln über das Tor zum 4:2 durch Fabian Fellhauer (2. von rechts), der an fünf der sechs EHC-Treffer beteiligt war.

Die „Hornissen“ jubeln über das Tor zum 4:2 durch Fabian Fellhauer (2. von rechts), der an fünf der sechs EHC-Treffer beteiligt war. ( Foto: Moschel)

«Zweibrücken.» Der EHC Zweibrücken hat sein Heimspiel in der Eishockey-Regionalliga gegen den EC Eppelheim mit 7:6 (3:1, 2:2, 1:3, 1:0) nach Penaltyschießen gewonnen. Daniel Radke versenkte vor 759 Zuschauern den entscheidenden Penalty im Tor der Gäste.

Den Sieg hätten die Gastgeber in der regulären Spielzeit unter Dach und Fach bringen müssen. Beim Stand von 6:5 verfehlte Maximilian Dörr bei einem Konter das leere Gäste-Tor. Wenige Sekunden später traf Lukas Sawicki zum 6:6 – was Penaltyschießen bedeutete. „Wir müssen das siebte Tor machen, darüber ärgere ich mich ein bisschen“, sagte EHC-Trainer Terry Trenholm.

Die Südwestpfälzer erwischten einen guten Start in die Partie und gingen bereits in der dritten Minute in Führung. Thomas Vodicka, zum ersten Mal in dieser Saison in der ersten Reihe (zusammen mit Fellhauer und Radke) aufgeboten, traf mit einem Schlagschuss unter die Latte. Der Treffer war zugleich sein erstes Saisontor. Zweibrücken blieb nach der Führung am Drücker. Nach neun Minuten erzielte Fabian Fellhauer, der an fünf der sechs Zweibrücker Treffer beteiligt war, das 2:0. Eppelheims Torwart Marcel Kappes, ein Ex-Zweibrücker, der überraschend den Vorzug vor dem US-Amerikaner Jeromy Semtner erhalten hatte, sah in dieser Szene nicht gut aus. Die Gastgeber hatte das Spiel eigentlich im Griff, spielten in der Abwehr sehr diszipliniert. Aus dem Nichts fiel dann Eppelheims Anschlusstreffer durch Sawicki (13.). Der EC hätte anschließend durch Dominik Deuring, der frei vor dem Tor war, sogar ausgleichen können. Dann traf Marco Trenholm kurz vor Ende des Drittels zum 3:1 (19.).

Im zweiten Drittel eines sehr schnellen Spiels ging es, was das Toreschießen und damit den EHC-Vorsprung betrifft, weiter wie zuvor im Ziehharmonika-Effekt: Eppelheim verkürzte durch Pfenning (27.) und Sawicki (33.) zweimal auf einen Treffer Rückstand, Zweibrücken baute den Vorsprung jeweils wieder auf zwei Tore Differenz aus. Für die „Hornets“ trafen im zweiten Drittel Fellhauer mit seinem zweiten Tor des Abends (31.), als Kappes einen Vodicka-Schlagschuss nur abprallen ließ, und Radke (34.), der nach einer Fellhauer-Vorlage vollstreckte.

Der EHC zeigte im Mitteldrittel nicht mehr die Souveränität des Anfangsabschnittes. Die nun überlegenen Gäste hätten durchaus mehr als zwei Treffer erzielen können, agierten vor allem in Überzahl stark. „Es war das erwartet schwere Spiel, auch weil Eppelheim vier Reihen zur Verfügung hatte“, sagte Trainer Trenholm.

Im Schlussdrittel traf Dech für die Gäste zum 4:5 (46.). Nur elf Sekunden später erzielte Radke mit seinem zweiten Treffer das 6:4. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende verkürzte Sawicki dann auf 5:6, ehe den Eppelheimer Stürmer 36 Sekunden vor dem Ende der Ausgleich glückte.

So spielten Sie

EHC Zweibrücken:

Sebastian Trenholm - Zvonik, Stokowski; Essig, Brüstle; Wendland, Ehrhardt; Hoffmann - Vodicka, Radke, Fellhauer; Marco Trenholm, Lingenfelser, Dörr; Nunold, Werth, Neumann; Spenler

Tore:

1:0 Vodicka (3.), 2:0 Fellhauer (9.), 2:1 Sawicki (13.), 3:1 Marco Trenholm (19.), 3:2 Pfenning (27.), 4:2 Fellhauer (31.), 4:3 Sawicki (33.), 5:3 Radke (34.), 5:4 Dech (46.), 6:4 Radke (46.), 6:5 Sawicki (58.), 6:6 Sawicki (60.), 7:6 Radke (Penaltyschießen) - Strafzeiten:

6 min EHC - 0 min Eppelheim - Beste Spieler:

Fellhauer, Vodicka, Zvonik - Sawicki, Pfenning, Deuring - Zuschauer:

759 - Schiedsrichter:

Eberl (Diez-Limburg).

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