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Samstag, 27. Januar 2018 Drucken

Landkreis Südwestpfalz

kaiserslautern: Und wieder zerstören Vandalen einen Betonspieler

Vandalismus: die zerstörte Figur in den Farben Paraguays vor dem Polizeipräsidium.

Vandalismus: die zerstörte Figur in den Farben Paraguays vor dem Polizeipräsidium. ( Foto: VIEW)

Übler Vandalismus: Eine der acht lebensgroßen Fußballerfiguren auf dem Philipp-Mees-Platz vor dem Polizeipräsidium wurde zerstört. Die Figur ist in der Mitte durchgebrochen. Erst im Dezember vergangenen Jahres wurden drei der acht Figuren abgebaut. Die Spieler Saudi-Arabiens, Spaniens und Japans wurden für routinemäßige Reparaturarbeiten weggebracht, die von der Künstlerin Christel Lechner, Schöpferin der Betonfußballer, durchgeführt werden. Voraussichtlich im März sollte die Gruppe wieder komplett sein. Die acht lebensgroßen Figuren wurden im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 aufgestellt und symbolisieren die acht Mannschaften, die damals in Kaiserslautern gespielt haben (Japan, Australien, USA, Italien, Trinidad & Tobago, Paraguay, Spanien und Saudi-Arabien).

Das Amtsgericht Kaiserslautern hat einen 22 Jahre alten FCK-Fan wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und gegen das Vermummungsverbot zu acht Monaten Gefängnis auf Bewährung und 1000 Euro Geldstrafe verurteilt. Das hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern jetzt mitgeteilt. Der Grund: Er hatte am 21. Mai vergangenen Jahres einen so genannten Bengalo in der Bahnunterführung der Eisenbahnstraße zum Elf-Freunde-Kreisel gezündet - mitten in einer größeren Menschenmenge, die auf dem Weg zum Spiel war. Mit dem starken Rauch des Bengalos habe der Mann viele andere Personen in seiner Umgebung gefährdet, begründete der Staatsanwalt das Strafmaß weiter. |bgu

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