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Freitag, 18. Januar 2019 Drucken

Pirmasens

Harmonisches Miteinander

Dekanin Zimmermann-Geisert spricht letztmals bei Neujahrsempfang

Dekanin Waltraud Zimmermann-Geisert

Dekanin Waltraud Zimmermann-Geisert ( Foto: gana)

Dekanin Waltraud Zimmermann-Geisert betonte auf ihrem letzten Neujahrsempfang des Kirchenbezirks Pirmasens am Mittwochabend im Theo-Schaller-Saal die Verzahnung zwischen Christengemeinde und Bürgergemeinde.

„Die Christengemeinde verbindet ein Bekenntnis, die Bürgergemeinde eine Rechtsordnung, deren Werteordnung auf christlichen Geboten gegründet ist. Die Christengemeinde betet für die Bürgergemeinde und macht sich verantwortlich für die Bürgergemeinde“, erläuterte die Dekanin. Auf den Kita-Wartelisten habe sich die Lage entspannt. Die Integration werde angepackt. Es seien aber weitere finanzielle und personelle Fördermaßnahmen nötig. Diese Rahmenbedingungen seien im Kitaverbesserungsgesetz nicht enthalten, monierte sie. Die räumliche und personelle Ausstattung sei nicht vorhanden. Die Betreuungssituation würde sich durch dieses Gesetz verschlechtern. Es bestehe deshalb ein deutlicher Nachbesserungsbedarf dieses Gesetzentwurfes.

„Den Flüchtlingen, die zu uns gekommen sind, sollten wir die Möglichkeit geben, Wurzeln bei uns zu schlagen“, sagt Zimmermann-Geisert. Durch die Flüchtlinge habe sich die Innenstadt verändert. Sie würden sich hier ein Leben aufbauen. Ein gutes Nebeneinander, das zu einem harmonischen Miteinander wird, sei nötig. Zu diesem Zweck sei die Begegnungsstätte „Mittendrin“ in der Hauptstraße 80 entstanden. Diese gebe Impulse für die Innenstadtentwicklung, fördere eine gute Integration und gebe Erste Hilfe. Ein „vielbeachtetes Vorzeige-Objekt“, lobte die Dekanin. In diesem Jahr solle mit dem Neubau des Hospizes „Haus Magdalena“ begonnen werden, auch wenn noch weitere Spenden notwendig seien.

Am 25. August werde sie in einem Gottesdienst in der Lutherkirche als Dekanin verabschiedet, kündigte Zimmermann-Geisert an. Bis dahin wolle sie noch den Verwaltungs-Zweckverband gründen und die Strukturreform voranbringen, sodass Strukturen erkennbar würden, betonte sie.

Anschließend zog sie zusammen mit dem Vorsitzenden der Bezirkssynode, Ulrich Klein, die Paarungen, welcher Pfarrer oder Pfarrerin am 4. November in welche Kirchengemeinde geht. Durch dieses Kanzeltausch-Wochenende solle das Dekanat vertrauter miteinander werden, so die Dekanin.

Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang vom Jugendchor „Uni Sono“ unter Leitung des Bezirkskantors Maurice Croissant. |arck

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