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Montag, 21. August 2017 - 22:30 Uhr Drucken

Pirmasens-Ticker

FK Pirmasens: Kölsch und Schütz neue Präsidenten

Führungswechsel: Jürgen Kölsch und Edgar Schütz (2. und 3. von links) bilden nun ein Präsidenten-Duo, Karsten Volberg (links), Andreas Ring (2. v. rechts) und Manfred Hoffmann scheiden aus. Foto: mar

Führungswechsel: Jürgen Kölsch und Edgar Schütz (2. und 3. von links) bilden nun ein Präsidenten-Duo, Karsten Volberg (links), Andreas Ring (2. v. rechts) und Manfred Hoffmann scheiden aus. Foto: mar

Der FK Pirmasens hat eine neue Führung: Jürgen „Chick“ Kölsch und Edgar „Eddie“ Schütz sind seit Montagabend die Präsidenten des Fußball-Oberligisten. Kölsch, der als Einziger des bisherigen Vierer-Vorstands wieder kandidierte, und das bisherige Aufsichtsratsmitglied Schütz erhielten bei der FKP-Mitgliederversammlung 127 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen.

„Keine finanziellen Kapriolen“



„Auch bei uns wird es keine finanziellen Kapriolen geben“, versprach Schütz, der sich viel Unterstützung vom „verstärkten Aufsichtsrat“ erhofft. Neu im jetzt auf acht Mitglieder angewachsenen, ohne Gegenstimme gewählten Aufsichtsrat sind der bisherige Präsident Manfred Hoffmann, Jennifer Ring (Tochter des bisherigen Präsidenten und Sponsors Andreas Ring) und Multi-Unternehmer Ralph Barlog; wiedergewählt wurden Hans Schaufler, Horst Hartmuth, Stephan Woll, Christian Preiss und Ralf Maxstadt.

„Sehr positiver Kassenbericht“



Der nach knapp sieben Jahren als Präsident nicht mehr zur Wahl stehende Karsten Volberg – „ich kümmere mich aber weiter um die Buchhaltung des FKP“ – präsentierte einen „angesichts des sehr schwierigen Umfelds einen sehr, sehr positiven Kassenbericht“ für die Saison 2016/17. Um 17 Prozent gesunkene Gesamtausgaben von 746.000 Euro (2015/16: 875.000 Euro) standen um 13 Prozent gestiegene Gesamteinnahmen von 775.000 Euro (2015/16: 876.000 Euro auch dank des Erreichens der ersten DFB-Pokal-Runde) gegenüber. Abzüglich außerordentlicher Aufwendungen für Vorjahre und Abschreibungen für das Teil-Eigentum im Stadion Husterhöhe ergab dies letztlich einen Gewinn von 3000 Euro.

Verein muss den Gürtel enger schnallen



In der abgelaufenen Runde belief sich der Etat für die beiden Herrenteams in Regional- und Oberliga auf 480.000 Euro, nach dem äußerst unglücklichen Abstieg beider Mannschaften und dem daraus resultierenden Rückgang der Sponsoring-Einnahmen ist der Etat der zwei Herrenteams für die laufende Runde auf etwa 370.000 Euro gesunken. Der Verein muss also, so Volberg, „den Gürtel enger schnallen“: Leistungsträger gingen, der Kader schrumpfte auf 32 Spieler. Dennoch wird der Verein in etwa acht Monaten, wenn das ursprünglich über 550.000 Euro laufende Darlehen für das Eigentum im Tribünengebäude ganz abgezahlt ist, schuldenfrei sein. Den Spielbetrieb der elf Jugendteams ließ sich der FKP in der vergangenen Saison 140.000 Euro kosten.
|peb

 

 

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