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Freitag, 18. Januar 2019 Drucken

Pirmasens: Lokalsport

Eine andere Härte

Handball-Pfalzpokal: FSG bestreitet Viertelfinal-Heimspiel gegen Heiligenstein fast in Bestformation

Von Mathias Meyer

Soll wieder mehr Spielanteile im FSG-Rückraum bekommen: Stephanie Bohn, die Wiedereinsteigerin mit Regionalliga-Erfahrung.

Soll wieder mehr Spielanteile im FSG-Rückraum bekommen: Stephanie Bohn, die Wiedereinsteigerin mit Regionalliga-Erfahrung. ( Foto: Buchholz)

«HAUENSTEIN/RODALBEN.» Als Verbandspokalsieger zogen die Handballerinnen der FSG Hauenstein/Rodalben in den Pfalzpokal ein und stehen dort nach der kurzfristigen Absage der HSG Dudenhofen/Schifferstadt kampflos im Viertelfinale. Gegner ist hier am Sonntag ab 16 Uhr in der Rodalber TSR-Sporthalle der klassenhöhere Pfalzligist TuS Heiligenstein.

FSG-Trainer Kevin Hauck nimmt das Pokalspiel ernst. Die Voraussetzungen seien personell gut, auch wenn Lena Seibel aus beruflichen Gründen fehlen wird. So wird die routinierte Wiedereinsteigerin Stephanie Bohn beim aktuellen Verbandsliga-Dritten im Rückraum wieder mehr Spielanteile bekommen. Außerdem plant Hauck im Rückraum den einen oder anderen Positionswechsel während des Spiels, um künftig noch flexibler auf Ausfälle reagieren zu können. So soll Spielmacherin Sina Fecht auch mal auf den Halbpositionen auftauchen.

Wichtig sei ihm, dass seine Mannschaft in der Abwehr wieder eine Leistung wie zuletzt im Nachholspiel gegen die VTV Mundenheim II abliefere. Und dann mit Tempo nach vorne spielt: „Wenn wir das schaffen, gewinnen wir unsere Spiele eigentlich auch immer“, sagt der Übungsleiter, der den Gegner einmal „für rund 15 Minuten“ gesehen hat: „Die sind natürlich aus der Pfalzliga eine andere Härte gewohnt und auch ballsicherer als ein Verbandsligist“, vermutet Hauck. Dann folgt die Kampfansage: „Aber meine Spielerinnen haben auch fast alle bisher immer in der Pfalzliga gespielt. Die können das auch. Ich bin mir sicher, dass wir in diesem Spiel bestehen können.“

Heiligenstein belegt in der Pfalzliga Rang drei, hat 18:8 Punkte auf dem Konto, hat aber den Kontakt zu den beiden Topteams aus Kandel (26:0) und Haßloch (24:2) schon verloren und damit keine Aufstiegsambitionen mehr.

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