BASF-Tochter Wintershall Dea mit Gewinnsprung

Kräftig Umsatz gepumpt: hier auf dem Gelände von Wintershall Dea im niedersächsischen Emlichheim.
Kräftig Umsatz gepumpt: hier auf dem Gelände von Wintershall Dea im niedersächsischen Emlichheim.

Kräftig gestiegene Öl- und Gaspreise haben der BASF-Mehrheitsbeteiligung Wintershall Dea einen Gewinnsprung beschert. Im dritten Quartal legte der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Explorationskosten (Ebitdax) auf 983 Millionen Euro zu, wie Wintershall Dea am Dienstag in Kassel mitteilte. Das war fast zweieinhalb Mal so viel wie ein Jahr zuvor.

Damals hatte die Corona-Pandemie mit den starken Einschränkungen im täglichen Leben das Unternehmen besonders stark getroffen. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich von 0,7 auf 1,8 Milliarden Euro nach oben. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von 204 Millionen Euro nach 45 Millionen im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Sondereffekte legte der Überschuss von 68 auf 234 Millionen Euro zu.

BASF hält gut 70 Prozent an Wintershall Dea. Der Rest gehört Letter One, eine Beteiligungsgesellschaft, in der der russische Oligarch Michail Fridman seine Dea-Anteile gebündelt hat. Wintershall Dea ist auch an der umstrittenen deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt.

x