Kaiserslautern Welpen-Kauf im Internet: Vorsicht vor Betrügern

Auch wenn die Welpen auf den Fotos zuckersüß aussehen: Die Polizei rät, keine Tiere im Internet zu kaufen, ohne sie vorher persö
Auch wenn die Welpen auf den Fotos zuckersüß aussehen: Die Polizei rät, keine Tiere im Internet zu kaufen, ohne sie vorher persönlich angeschaut zu haben.

Auf der Suche nach einem Hundewelpen ist ein Mann aus dem Landkreis im Internet fündig geworden – und damit auf einen Betrüger hereingefallen. Wie der 44-Jährige am Mittwoch bei der Polizei anzeigte, hatte er in dem Online-Portal das Angebot für Zwergpudelwelpen entdeckt und zu dem angeblichen Verkäufer Kontakt aufgenommen. Man einigte sich auf einen vierstelligen Kaufpreis und die Hälfte des Betrags als Anzahlung. Nachdem der Unbekannte, der seine Adresse in Baden-Württemberg angab, das Geld erhalten hatte, brach der Kontakt ab. Eigene Recherchen des 44-jährigen Kaufinteressenten ergaben, dass die angegebenen Personalien nicht stimmten. Deshalb entschloss er sich zur Anzeige bei der Polizei. Die Kripo ermittelt jetzt wegen Betrugs.

Achtung beim Tierkauf

Die Polizei rät: Wer ernsthaft daran interessiert ist, ein Tier bei sich aufzunehmen, sollte dies gut planen – und nicht spontan eines im Internet kaufen. Natürlich gibt es auch seriöse Händler und Züchter, die ihre Tiere online anbieten, aber um sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, ist es immer empfehlenswert, sich das Tier vor Ort anzuschauen. Wichtig sind dabei folgende Fragen: Wie werden die Tiere beim Händler/Züchter gehalten? Wachsen sie artgerecht auf? Haben sie genug Platz? Ist es sauber? Welchen Eindruck macht der Verkäufer? Ist er eventuell Mitglied in einem seriösen Tierverband? Bietet er ehrliche Informationen über die Herkunft und den Gesundheitszustand seiner Tiere? Außerdem rät die Polizei, kein Geld zu überweisen, bevor man ein Tier gesehen und erlebt ist. Am besten sollte man einen Kaufvertrag abzuschließen.