Eishockey Warum sich Matthias Plachta sein Adler-Jubiläum anders vorgestellt hat

Matthias Plachta in der Partie gegen die Eisbären Berlin.
Matthias Plachta in der Partie gegen die Eisbären Berlin.

Ein Jubiläum der suboptimalen Art: Zum 750. Spiel Matthias Plachtas für seine Adler Mannheim setzte es trotz einer 3:1-Führung eine Niederlage.

Der Meister ist halt der Meister – und deshalb wurde der Ansturm des Herausforderers nur mit einem Pünktchen belohnt. „Coole Sache, hätte man aber natürlich lieber mit einem Sieg gefeiert“, befand Matthias Plachta (34) deshalb mit Blick auf sein Jubiläum: Das 3:4 nach Verlängerung bei den Eisbären Berlin war sein 750. Ligaspiel im Trikot der Adler. „Ich bin schon sehr stolz darauf, so lange für die Adler spielen zu dürfen und zu können“, betonte Plachta, „mein Herz ist einfach in Mannheim, ich bin hier mehr oder weniger aufgewachsen“.

Olympia-Silber und zwei Meisterschaften

Matthias Plachta ist der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Stürmers Jacek Plachta. Er spielt seine 16. (!) Saison für die Adler, unterbrochen nur von einem Jahr in Nordamerika. Er war als Nationalspieler am Gewinn der Olympischen Silbermedaille 2018 beteiligt und feierte mit den Adlern zwei Meisterschaften. „Seine Vereinstreue, sein täglicher Einsatz, seine Leidenschaft gegenüber Eishockey und seine Verbundenheit zur Eishockeystadt Mannheim machen ihn neben seinen bereits erreichten Klubrekorden zu einem wichtigen Ankerpunkt der Adler-Geschichte“, würdigt Adler-Geschäftsführer Matthias Binder den Jubilar.

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