FCK Trainer Saibene über das „große Ziel für die Rückrunde“

Elf Unentschieden – welch ein Kuriosum: FCK-Trainer Jeff Saibene.
Elf Unentschieden – welch ein Kuriosum: FCK-Trainer Jeff Saibene.

„Wir brauchen mehr Siege und weniger Unentschieden“, sagt Jeff Saibene, der Trainer des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern, vor dem Auftakt der Rückserie für sein Team an diesem Samstag (14 Uhr, Liveblog auf rheinpfalz.de) bei „Hinrundenmeister“ Dynamo Dresden. „Das ist unser großes Ziel für die Rückrunde.“ Saibene ergänzt: „Wir schießen zu wenige Tore, da gehören alle Spieler dazu. Ich finde trotzdem, dass es wichtig ist, eine gute Defensive zu haben.“

FCK nach Hinserie auf Abstiegsplatz

17:23 Treffer in 19 Spielen; elf Unentschieden, drei Siege und fünf Niederlagen. Macht 20 Punkte. Diese Bilanz hat den Lauterern vorläufig Rang 17 nach der Hinrunde beschert; Zwickau als aktueller 18. hat zwei Spiele und nur einen Punkt weniger als der FCK und könnte daher noch vorbeiziehen. So oder so: Die Lauterer stehen nach der ersten Saisonhälfte auf einem Abstiegsplatz.

Die Platzierung nach 19 von 38 Spieltagen will Saibene nicht überbewerten, die ernste Lage aber keinesfalls verharmlosen. Entscheidend sei für ihn, sagt der Trainer, dass auch das Tabellenmittelfeld nur drei Punkte entfernt sei – die positive Seite der vielen Unentschieden.

Rieder und Redondo könnten in Startelf zurückkehren

Beim FCK dürften zwei der drei zuletzt gelbgesperrten Profis wieder in die Startelf zurückkehren: Tim Rieder ins defensive zentrale Mittelfeld und Kenny Prince Redondo auf die linke offensive Außenbahn.

Kommt noch ein Stürmer?

Der ebenfalls wieder spielberechtigte Marius Kleinsorge wird es nach der Rückkehr Jean Zimmers, der rechts eingeplant ist, noch schwerer haben, es in die Anfangsformation zu schaffen. Auf dem Transfermarkt hält der FCK weiter Ausschau nach einem torgefährlichen Offensivspieler – bis 1. Februar sind in Deutschland Vereinswechsel bislang vertraglich gebundener Spieler noch möglich.