FCK Trainer Antwerpen vor dem Derby: In „hitzigem Spiel kühlen Kopf“ bewahren

Hat gute Erinnerungen an den SV Waldhof: Zum Einstand von Trainer Marco Antwerpen hat der FCK 2:0 in Mannheim gewonnen.
Hat gute Erinnerungen an den SV Waldhof: Zum Einstand von Trainer Marco Antwerpen hat der FCK 2:0 in Mannheim gewonnen.

Derbyzeit am „Betze“: Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern empfängt an diesem Samstag (14 Uhr, SWR, Magenta Sport, Liveblog auf rheinpfalz.de) den SV Waldhof Mannheim zum immer wieder emotional aufgeladenen Nachbarschaftsduell. „Es wird schon ein hitziges Spiel werden, man braucht einen kühlen Kopf“, sagte FCK-Trainer Marco Antwerpen am Freitagnachmittag. Das gilt auch für den 49-Jährigen selbst, der an der Seitenlinie teils ziemlich emotional Anteil nimmt an der Partie seiner Mannschaft. Einmal mehr geht es darum, die richtige Balance zu finden, es mit der Leidenschaft nicht zu übertreiben und womöglich am Ende kontraproduktive Platzverweise zu kassieren.

 

 

 

12.000 Karten bisher verkauft

12.000 Tickets waren bis Freitagmittag verkauft, 8000 Karten sind noch bis Samstag, 9 Uhr, über die FCK-Onlinekanäle erhältlich.

Die Vorzeichen sind klar, das Formbarometer würde dafür sprechen, dass es klappen könnte mit dem ersten Sieg der Mannheimer auf dem Betzenberg seit mehr als 32 Jahren. Waldhof kommt mit breiter Brust und einem 3:0-Heimsieg gegen Türkgücü München im Rücken, der FCK hat 0:1 in Magdeburg verloren und den FCM damit zum neuen Spitzenreiter gemacht. Mannheim ist Tabellensechster, der FCK ist 15. des Klassements.

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Kaiserslautern

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„Froh, dass es ein Heimspiel ist“

Andererseits: Es ist ein Heimspiel für den FCK, und zu Hause sind die Lauterer ungeschlagen bei zwei Unentschieden und dem 3:0-Erfolg gegen 1860 München. Auswärts hat der FCK dagegen stets verloren und noch kein Tor erzielt. „Entsprechend sind wir erst mal froh, dass es ein Heimspiel ist“, sagt Antwerpen, „zu Hause treten wir anders auf, auswärts sind wir oft zu zurückhaltend.“

„Es gibt keinen internen Druck“

Den Druck auf sich und die Mannschaft sieht Antwerpen nicht als zu groß an. „Es gibt keinen internen Druck, keiner hat intern gesagt, wir müssen oben mitspielen. Der Druck kommt von außerhalb. Aber wir haben gerade den siebten Spieltag hinter uns, da muss kein Spieler übermäßigen Druck verspüren“, sagt Antwerpen.

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FCK

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Er sehe auch keinen Sinn darin, jetzt schon von Abstiegskampf zu reden, aber das interpretiere jeder Fan und Betrachter anders. Und dennoch: Eine Niederlage im Derby würde die Lage am „Betze“ deutlich ungemütlicher werden lassen. Für Team und Trainer. Wobei Antwerpen gute Erinnerungen an den SV Waldhof hat: Zu seinem Einstand beim FCK haben die Lauterer 2:0 in Mannheim gewonnen.

Weiter ausfallen werden beim FCK wie die Langzeitverletzten Lucas Röser, Hikmet Ciftci und Anas Bakhat auch die Defensivspieler Felix Götze (Schädelverletzung) und Max Hippe (Fußverletzung).

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