Vorderpfalz Telefonbetrug: Polizei schult Bankmitarbeiter

Vor allem ältere Menschen haben Telefonbetrüger im Visier.
Vor allem ältere Menschen haben Telefonbetrüger im Visier.

Rund 300 Bankmitarbeiter aus Rheinland-Pfalz nahmen am Donnerstag an einem Webinar teil, das von der Zentralen Präventionsstelle des Polizeipräsidiums Rheinpfalz und dem Landeskriminalamt organisiert wurde. Unter dem Titel „Telefonbetrug – Erkennen – Handeln – Schützen“ zielte die Schulung darauf ab, Mitarbeitende auf Gefahren durch Telefonbetrug vorzubereiten, denen vor allem ältere Menschen ausgesetzt sind.

Michael Lerch, Leiter der Zentralen Prävention im Polizeipräsidium, betont: „Die Kreditinstitute sind häufig die letzte Hürde, bevor Täter an Bargeld gelangen.“ Er wies darauf hin: „Wer Warnsignale erkennt, Fragen stellt und bei Verdacht souverän handelt, kann innerhalb von Minuten einen hohen Schaden verhindern.“

Die Experten stellten aktuelle Betrugsmaschen – vom klassischen „Enkeltrick“ über falsche Polizeibeamte bis hin zu Schockanrufen – vor und präsentierten Handlungsstrategien. Zudem erläuterte Jana Mohr, wie Täter psychologisch vorgehen und Bankangestellte verunsicherte Kunden unterstützen können.

Ein Beitrag von Jana Mohr, polizeiliche Opferberatung, zeigte auf, welche psychologischen Hebel die Täter gezielt ansetzen. Angesichts der vielen Fälle soll die Schulungsreihe fortgesetzt werden.

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