ALSENBRÜCK-LANGMEIL Schuppenbrand: Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung

Der Geräteschuppen und die Dachkonstruktion der angrenzenden Garage sind bei dem Brand auf dem Wäschbacherhof stark beschädigt w
Der Geräteschuppen und die Dachkonstruktion der angrenzenden Garage sind bei dem Brand auf dem Wäschbacherhof stark beschädigt worden. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus hat die Feuerwehr verhindert.

[Aktualisiert um 18.07 Uhr] Beim Brand eines Geräteschuppens auf dem zu Alsenbrück-Langmeil gehörenden Wäschbacherhof sind am Montagmittag drei Personen verletzt worden. Das Gebäude sowie die Dachkonstruktion der angrenzenden Garage wurden zerstört, ein Übergreifen der Flammen auf das sich direkt anschließende Wohnhaus hat die Feuerwehr mit ihrem schnellen Eingreifen verhindert.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Brandstiftung: Nach bisherigen Erkenntnissen sei das Feuer im Winnweilerer Ortsteil offenbar beim Abflammen von Unkraut ausgebrochen. Der entstandene Sachschaden dürfte nach ersten Schätzungen „im unteren fünfstelligen Bereich“ liegen, so die Polizei.

Das Feuer war der Rettungsleitstelle gegen 12.45 Uhr gemeldet worden. Als die Wehrleute am Einsatzort eintrafen, „brannte der Geräteschuppen bereits in voller Ausdehnung“, hat Christian Füllert, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Winnweiler, im RHEINPFALZ-Gespräch mitgeteilt. Zwei Personen – ein Mann und eine Frau – hatten das Wohnhaus aus eigener Kraft verlassen. Sie sind jedoch mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom DRK in ein Krankenhaus gebracht worden. Ein Angehöriger der Bewohner, der zum Brandort geeilt war, hat laut Füllert einen Schwächeanfall erlitten; auch er musste ärztlich behandelt werden.

Einen höheren Sachschaden haben Feuerwehrleute verhindert, indem sie „in den ersten Minuten des Einsatzes gerade noch rechtzeitig den Wagen aus der Garage gefahren haben“, berichtet der Wehrleiter von einer spektakulären Aktion. Im Einsatz waren sechs Ortswehren sowie zahlreiche weitere Kräfte des Brand- und Katastrophenschutzes. Die nahe gelegene Landesstraße 392 war wegen der starken Rauchentwicklung zeitweise gesperrt worden.