Speyer Scheune in Speyer brennt lichterloh
[aktualisiert 11.30 Uhr] In der Nacht zum Donnerstag ist eine Scheune in Speyer vollständig ausgebrannt. Das Gebäude, in dem Stroh gelagert war, stand bereits in Vollbrand, als die gegen 3.30 Uhr alarmierte Feuerwehr eintraf. Wie der Speyerer Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Peter Eymann berichtet, konzentrierten sich die Einsatzkräfte darauf, die umliegenden Bereiche zu schützen, da Funkenflug sowohl die angrenzende trockene Vegetation als auch einen benachbarten Gärtnereibetrieb gefährdete. Durch das schnelle Eingreifen seien Schäden in der Umgebung verhindert worden. Zur Unterstützung der Löscharbeiten setzte das Technische Hilfswerk einen Radlader ein, um die lodernden Haufen auseinanderzuziehen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 11.30 Uhr an.
Das Gebäude selbst brannte völlig ab, auch die darin gelagerten Strohballen wurden ein Raub der Flammen. Es entwickelte sich starker Rauch, der über offenes Feld in Richtung Rhein zog. Die Bevölkerung wurde vorsorglich über Warnapps informiert, eine konkrete Gefahr bestand jedoch laut Angaben der Feuerwehr nicht. Verletzt wurde niemand. Der Brand- und Katastrophenschutz war mit 14 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften vor Ort.
Über die Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben. Was den Brand ausgelöst haben könnte, muss laut Feuerwehrchef Eymann nun von der Kripo ermittelt werden. Theoretisch denkbar sei, dass sich gelagertes Stroh oder Heu selbst entzünde. Diese Gefahr bestehe allerdings nur etwa sechs bis acht Wochen nach der Einlagerung. Eine „offensichtliche Brandursache“ habe die Feuerwehr während ihres Einsatzes nicht feststellen können.