Bad Dürkheim Rechtsextremismus: Dürkheimer Lebenshilfe stellt Mitarbeiter frei

Die Lebenshilfe hat den langjährigen Mitarbeiter freigestellt.
Die Lebenshilfe hat den langjährigen Mitarbeiter freigestellt.

Weil er sich in der Neonazi-Szene bewegt, hat die Lebenshilfe einen Mitarbeiter freigestellt. Das hat Geschäftsführer Sven Mayer am Montag bestätigt. Die Einrichtung wusste nach eigenen Angaben seit Februar von der Gesinnung des Manns, die dieser auch bei Demonstrationen zur Schau stellte. Wie lange der Mitarbeiter schon in der rechten Szene aktiv ist, wisse er nicht, so Mayer.

An Neonazi-Demos teilgenommen

Der Rechtsextreme hat in einer Wohngruppe behinderte Menschen betreut, sich nach Lebenshilfe-Angaben aber im Dienst nichts zuschulden kommen lassen. „Das Verhalten des Mitarbeiters in der Öffentlichkeit und seine Äußerungen zu Geschehnissen während der Zeit des Nationalsozialismus machen uns fassungslos“, heißt es in einer Pressemitteilung der Lebenshilfe. Unter anderem hat der Mann an Neonazi-Aufmärschen teilgenommen.

Der Mitarbeiter besitze aufgrund seiner langjährigen Zugehörigkeit und der Mitgliedschaft im Betriebsrat einen doppelten Kündigungsschutz, heißt es in der Mitteilung der Lebenshilfe. Derzeit prüft die Einrichtung weitere arbeitsrechtliche Schritte.

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