Ludwigshafen Rainer Bock mit Schauspielpreis geehrt

„Die ganze Branche reißt sich darum, hierherzukommen“, sagte Rainer Bock bei seiner Ankunft auf dem roten Teppich des 21. Festiv
»Die ganze Branche reißt sich darum, hierherzukommen«, sagte Rainer Bock bei seiner Ankunft auf dem roten Teppich des 21. Festivals des deutschen Films.

Der zweite Preis für Schauspielkunst der diesjährigen Ausgabe des Ludwigshafener Festivals des deutschen Films ging am Abend an Rainer Bock („Atlas“).

Der 71-Jährige, der früher am Nationaltheater Mannheim und in Heidelberg Theater spielte, war bereits vier Mal Parkinselgast. Besonders die „wunderbare Gastlichkeit“, mit der Daniela und Michael Kötz das Festival führten, begeistere nicht nur ihn. „Die ganze Branche reißt sich darum herzukommen“, sagte er am roten Teppich, wo er auch Fans der ersten Stunde aus Heidelberg traf, sich kurz in eine Robert De Niro-Pose warf und ganz bescheiden über die Ehrung sprach: Es freue ihn, „dass offensichtlich sehr positiv wahrgenommen wurde, wie ich meinen Beruf ausübe“.

Festivalleiter Michael Kötz würdigte Rainer Bock in seiner Laudatio dann als „wahrhaft großartigen Schauspieler“, der sich in seinen Filmen so ins Bild rücke, „dass man ihn nicht wieder vergessen kann“. EIn bisschen sei es so, „als würde sich einer von der Seite unauffällig ins Bild schleichen, dort dann aber so präsent verweilen, dass man den Blick nicht mehr von ihm abwenden kann. Er verankert sich sozusagen in unserer Wahrnehmung und wird unübersehbar“.

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