Fussball Preußen Münster holt Trainer mit FCK-Vergangenheit
Überraschendes Comeback in der Zweiten Liga: Alois Schwartz, ehemaliger Interimscoach des 1. FC Kaiserslautern und zuvor zwischen 2007 und 2012 Trainer der zweiten Mannschaft des FCK, soll Preußen Münster vor dem Abstieg retten. Die Westfalen hatten nach einer Misserfolgsserie ihren bisherigen Trainer Alexander Ende beurlaubt und sind nach dem 1:3 gegen den 1. FC Magdeburg am vergangenen Spieltag auf den letzten Platz der Zweiten Liga abgestürzt.
Der in Mannheim lebende Schwartz (59) hatte nach Stationen unter anderem beim SV Sandhausen, dem 1. FC Nürnberg, dem Karlsruher SC, Hansa Rostock zuletzt Drittligist 1. FC Saarbrücken betreut. Der gebürtige Schwabe hatte in seiner ersten Saison dort erst nach Verlängerung in der Relegation gegen Eintracht Braunschweig den Zweitliga-Aufstieg verpasst, wurde aber in der aktuellen Spielzeit nach einem verkorksten Start im November 2025 beurlaubt.
„Alois Schwartz ist ein sehr erfahrener Trainer, der mit klarer Führung und Struktur bereits gezeigt hat, dass er Mannschaften im Abstiegskampf wertvolle Impulse geben kann. Er weiß, was es braucht, um in dieser Situation die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonausgang zu maximieren“, sagte Münsters Sport-Geschäftsführer Ole Kittner. U23-Trainer Kieran Schulze-Marmeling und NLZ-Leiter Janis Hohenhövel, die die Preußen derzeit interimsweise coachen, stehen Schwartz als Co-Trainer zur Seite. Der Vertrag gilt zunächst bis zum Saisonende.
„Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und habe sie angenommen, weil ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam den Turnaround hinbekommen können. Die Mannschaft hat bereits gezeigt, dass sie die Mentalität und die Qualität hat, um in dieser Spielklasse zu bestehen“, sagte der 59-Jährige.