Corona-Zahlen Pfälzer Stadt und Kreis weiter Spitzenreiter bei Inzidenz

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Die für Corona-Beschränkungen wichtige Hospitalisierungsinzidenz ist in Rheinland-Pfalz leicht gestiegen. Sie lag am Sonntag bei 4,21 (Stand: 11.10 Uhr) nach 4,01 am Vortag, wie das Landesuntersuchungsamt (LUA) in Koblenz mitteilte. Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beschreibt die Anzahl der neu in Krankenhäusern aufgenommenen Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung je 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Bei einem Wert von mehr als 3,0 gilt für Freizeiteinrichtungen und Kulturveranstaltungen die 2G-Regel, der Zutritt ist dann nur noch für Genesene und Geimpfte erlaubt.

 

Laut LUA wurden landesweit 1121 weitere Corona-Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus registriert. Damit gibt es nun insgesamt 4263 gemeldete Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 seit Beginn der Pandemie.

Für die Pfalz wurden am Sonntag 629 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit bei 87.655. Neue Todesfälle gab es in der Pfalz seit Samstag nicht. Seit Februar 2020 sind nach offiziellen Angaben ingesamt 1789 Pfälzer im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Als aktuell infiziert gelten derzeit 13.211 Pfälzer, 4508 Menschen mussten bisher wegen Covid-19 ins Krankenhaus gebracht werden.

 

Sieben-Tages-Inzidenz gestiegen

Die landesweite Sieben-Tages-Inzidenz stieg laut LUA bis Sonntag auf 299,8 nach 291,3 am Vortag. Bei Menschen mit Corona-Impfschutz liegt diese Inzidenz den Angaben zufolge bei 162,8, bei Menschen ohne Impfschutz bei 590,9. Die höchsten Sieben-Tages-Inzidenzen im Land wiesen am Sonntag Neustadt mit 605,9 sowie der Kreis Germersheim mit 552,7 auf - beide in der Pfalz. Am niedrigsten war die Sieben-Tages-Inzidenz in Koblenz mit 172,0.

 

 

Hinweise

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Des Weiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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