Radsport Pfälzer Jan van Eijden wird Radfahrbundestrainer

Bewegender Moment: Jan van Eijdens letztes Rennen auf der Radrennbahn in Dudenhofen. Rechts sein Trainer Frank Ziegler.
Bewegender Moment: Jan van Eijdens letztes Rennen auf der Radrennbahn in Dudenhofen. Rechts sein Trainer Frank Ziegler.

Jan van Eijden, Juniorenweltmeister, zweifacher Weltmeister, sechsfacher Deutscher Meister und Olympiateilnehmer auf der Radrennbahn, wird Nachfolger von Radfahrbundestrainer Detlef Uibel. Van Eijden, der in Bad Neuenahr-Ahrweiler geboren wurde, in Remagen aufgewachsen ist und als Radfahrer an die Kaiserslauterer Eliteschule des Sport, das Heinrich-Heine-Gymnasium, wechselte, trainierte die letzten 15 Jahre die Bahnradsprinterinnen der britischen Nationalmannschaft. Jetzt streift er das deutsche Trikot über und tritt in die Fußstapfen des erfolgreichen deutschen Bundestrainers. Uibel (62), der Cottbuser Chefbundestrainer für den Kurzzeitbereich, und sein Kollege Sven Meyer, seit 2011 Chefcoach der Männer-Ausdauersparte, hatten im Oktober, einen Tag vor der Weltmeisterschaft in Roubaix, überraschend mitgeteilt, dass sie ihre Ämter zum Jahresende aufgeben und sich neue Herausforderungen suchen werden.

Für den erfolgreichen Bahnradsportler van Eijden schließt sich mit der Rückkehr nach Deutschland ein Kreis. 2006 fuhr er sein letztes Rennen auf der Bahn seines Heimatvereins, des RV 08 Dudenhofen. Er wohnt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Kaiserslautern, war die letzten Jahre nach Manchester gependelt. Jetzt kehrt er zurück nach Kaiserslautern, arbeitet vom Homeoffice aus, schwärmt von da aus zu den Landesleistungszentren, den Lehrgängen und Wettkämpfen aus. Der britische Verband machte von seinem Recht auf eine dreimonatige Kündigungssperre Gebrauch, löste den Vertrag zum 31. Januar auf. Dienstbeginn für den 45-Jährigen beim Bund Deutscher Radfahrer ist damit am 1. Februar. Bis dahin genießt van Eijden das, was er die letzten Jahre zu wenig hatte: Familienzeit. (huzl)

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