Corona-Zahlen Landesweit höchste Inzidenzwerte in der Pfalz

In der Pfalz gilt weiterhin die Warnstufe 1.
In der Pfalz gilt weiterhin die Warnstufe 1.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Mittwoch 348 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) im Vergleich zum Dienstag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 185.068 landesweit. Vier Menschen sind laut dem LUA im Zusammenhang mit einer Infektion seit Dienstag als verstorben gemeldet worden, das sind 4031 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 9108 an. 10.431 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 171.929 Personen gelten als von der Infektion genesen.

Für die Pfalz wurden in Summe 162 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 67.806. Es wurden in der Pfalz keine neuen Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. 1697 Menschen wurden damit seit Februar 2020 in der Pfalz als verstorben registriert. 61.639 Personen gelten als genesen.

Akute Fälle gibt es derzeit 4470 in der Pfalz, 3865 Menschen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht.

Leitindikator 1: Sieben-Tage-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Anzahl der neu bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – ist von Dienstag auf Mittwoch gefallen und liegt nun bei 54,6 (Vortag: 56,8). Seit der Einführung des Warnstufen-Systems werden Angehörige der US-Streitkräfte, die in der Pfalz wohnen, in die Berechnung mit einbezogen. Die höchste Inzidenz landesweit hat die Stadt Frankenthal mit 127,2. Danach folgen der Kreis Germersheim (118,6), der Kreis Südliche Weinstraße (90,3) und der Kreis Birkenfeld (86,6). Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 19,0 im Kreis Südwestpfalz.

Leitindikator 2: Hospitalisierungsinzidenz

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz – also die Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – sank leicht auf 1,7 (Dienstag: 1,8). Für die Warnstufen-Einordnung einzelner Kreise und Städte ist der Wert des zugehörigen Versorgungsgebiets maßgebend. Im Versorgungsgebiet Westpfalz (Donnersbergkreis, Kaiserslautern, Kusel, Pirmasens, Südwestpfalz, Zweibrücken) sank die Hospitalisierungsinzidenz am Mittwoch leicht auf 1,1 (Dienstag: 1,3); im Versorgungsgebiet Rheinpfalz (Bad Dürkheim, Neustadt, Landau, Südliche Weinstraße, Frankenthal, Rhein-Pfalz-Kreis, Ludwigshafen, Germersheim, Speyer) blieb der Wert bei 1,9.

Leitindikator 3: Belegung Intensivbetten

Von den in Rheinland-Pfalz verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren am Mittwoch laut den offiziellen Daten 3,67 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt (Vortag: 3,42 Prozent).

Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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