Rheinland-Pfalz Landes-CDU will Basis „breit einbinden“

Zwei Wochen vor der Kreisvorsitzendenkonferenz der CDU über die Zukunft der Partei hat sich der Landesverband Rheinland-Pfalz fü
Zwei Wochen vor der Kreisvorsitzendenkonferenz der CDU über die Zukunft der Partei hat sich der Landesverband Rheinland-Pfalz für einen »offenen und breiten Prozess« ausgesprochen.

Zwei Wochen vor der Kreisvorsitzendenkonferenz der CDU über die Zukunft der Partei hat sich der Landesverband Rheinland-Pfalz für einen „offenen und breiten Prozess“ ausgesprochen. „Wir wollen mehr Mitgliederbeteiligung, da gibt es kein Vertun“, sagte eine Sprecherin. „Wir als CDU Rheinland-Pfalz sind schon mitten in einem Strukturprozess und gehen den Weg zur Neuwahl des Landesvorstandes nun auch mit neuen Formaten und Angeboten an unsere Mitglieder.“ Die CDU Rheinland-Pfalz hat nach der Niederlage bei der Landtagswahl im März auch bei der Bundestagswahl weiter an Stimmen eingebüßt.

Keine Namensvorschläge aus Mainz

„Wir müssen in den kommenden Wochen darüber diskutieren, was der beste Weg ist, die Mitglieder zu beteiligen“, sagte die Sprecherin. „Das findet ja nun auch auf breiter Basis statt und wir unterstützen diesen offenen und breiten Prozess ausdrücklich.“ Wenn es zu einer Mitgliederbefragung komme, könne dies „keine Einbahnstraße und kein einmaliges Ereignis sein“. Auch bei einer Mitgliederbefragung müsse am Ende ein Parteitag den Vorstand wählen.

Namen für einen präferierten Bundesvorsitzenden werden in Mainz nicht genannt. „Jeder Name, der jetzt ins Spiel gebracht wird, greift doch dem Prozess, den wir uns als Union vorgenommen haben, vorweg“, erklärte die Sprecherin. Der Landesverband bestehe aus mehr als 35.000 Mitgliedern. „Und genau die sind jetzt gefragt.“

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