FCK

Insolvenzverfahren abgeschlossen

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Das Amtsgericht Kaiserslautern hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co. KGaA am Montag für abgeschlossen erklärt. Damit ist die im September 2018 gegründete Kapitalgesellschaft des Fußball-Drittligisten nun auch offiziell schuldenfrei.

Am 15. Juni hatten die Roten Teufel in Person von Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt beim Amtsgericht einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, welches am 1. September eröffnet wurde. Am 29. Oktober hatte die Gläubigerversammlung dann im Fritz-Walter-Stadion dem vom FCK vorgelegten Insolvenzplan mit großer Mehrheit zugestimmt.

Die darin festgeschriebene Insolvenzquote von vier Prozent dürfte den Gläubigern nun zeitnah ausgezahlt werden. Der Betrag wird durch den Einstieg der Saar-Pfalz-Invest GmbH finanziert. Diese regionale Investorengruppe um die Unternehmer Klaus Dienes und Giuseppe Nardi hatte nach der Zustimmung der Gläubiger zum Insolvenzplan für rund 11 Millionen Euro bereits 33 Prozent der Anteile an der Kapitalgesellschaft erworben und dem Pfälzer Traditionsclub so eine finanzielle Perspektive gegeben.