Haßloch Freilaufende Hunde halten Polizei auf Trab – Warum ein Beamter schießen musste

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Zwei freilaufende Hunde haben am Dienstag zwischen Haßloch und Mußbach einen Polizeieinsatz ausgelöst, bei dem ein Polizist seine Dienstwaffe abfeuerte. Das hat die Polizei mitgeteilt.

Demnach waren der Polizei zwei große freilaufende Hunde auf der L532 gemeldet worden, die die beiden Orte verbindet. Die Tiere seien im Bereich der Straße unterwegs und gefährdeten den Verkehr, hieß es. Eine Streife habe die Hunde dann aufspüren können, diese seien aber aggressiv gewesen. Ein Beamter habe dann, um einen Angriff durch die Hunde zu verhindern, mit seiner Dienstwaffe in den Boden geschossen. Dadurch hätten die Polizisten die Situation unter Kontrolle bringen können; die Hunde seien nicht verletzt worden.

Einfangen konnten die Polizisten sie allerdings nicht. Dies gelang erst mithilfe des Halters, den eine zur Verstärkung hinzugezogene Streife in der Nähe antraf, als er nach seinen Hunden suchte. Die Beamten hätten die Hunde dann in seine Richtung getrieben, und er habe sie an die Leine gelegt, schreibt die Polizei.

Für den Hundehalter könnte es teuer werden. Laut Polizei wird geprüft, ob er für den Einsatz in die Verantwortung genommen werden kann.

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