Handball Fix: Hendrik Wagner wechselt 2022 von den Eulen zur HSG Wetzlar
Torjäger Hendrik Wagner wird Mitte 2022 zum Bundesligisten HSG Wetzlar wechseln. Bei den Mittelhessen hat der 23 Jahre alte Rückraumspieler einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Bis dahin, versichert Wagner, will er alles für die Eulen geben. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der Mann mit der Nummer 28, der 2020 von der SG Leutershausen in die Pfalz wechselte, in 37 Einsätzen 182 Tore, neun davon durch Siebenmeter und steht auf Platz 14 der Bundesliga-Torjägerliste. In der Feldtorschützenliste ist Wagner mit seinen 173 Treffern Dritter hinter Julius Kühn (MT Melsungen/211) und Christoffer Rambo (GWD Minden/182), die beide ein Spiel mehr absolviert haben.
„Mich verbindet einiges mit den Eulen. Ich bin hier zum Bundesligaspieler gereift, ich habe hier wahnsinnig viele Freunde gefunden, ich spiele vor tollen Fans und habe bei den Eulen ein tolles Umfeld. Das macht die Eulen zu einem besonderen Verein. Ich werde nie vergessen, dass ich mein erstes Bundesligaspiel für die Eulen machen durfte und hier zum Bundesliga-Profi geworden bin“, betont Wagner, der am 15. August 24 Jahre alt wird.
„Wagner ist wie ein Schwamm“
Sein früherer Trainer Ben Matschke war außerdem ein wesentlicher Grund, warum Wagner zur HSG Wetzlar geht. Denn Matschke ist dort seit dieser Saison Trainer. „Eine große Rolle bei meiner Entscheidung nach Hessen zu wechseln hat auch Ben Matschke gespielt. Ich hatte das Gefühl, dass unsere gemeinsame Zeit noch nicht abgelaufen sein und er mich weiterhin in meiner Karriere begleiten und fördern soll. Deshalb ist die HSG Wetzlar der richtige Verein für mich und ich freue mich auf meine neue Aufgabe. Bis dahin gilt mein Fokus aber voll und ganz den Eulen, denen ich schon heute sehr viel zu verdanken habe“, sagt Wagner.
Mit freiem Kopf in die neue Saison
Am Donnerstag hat Wagner bei den Eulen wieder das Training aufgenommen. „Ich habe in den letzten zwei Wochen entspannt, habe den Kopf frei bekommen, meinen Körper regeneriert, was nach der anstrengenden Rückrunde auch nötig war, als ich fast immer 60 Minuten auf der Platte stehen durfte“, sagt das Rückraum-Ass. Er war mit der Mannschaft zur Abschlussfahrt in Rom, dann noch eine Woche mit seiner Freundin in Mallorca. Seinen Master in Controlling will der junge Profi auf alle Fälle angehen, nebenbei arbeitet er stundenweise in der Buchhaltung von Eulen-Partner HCL Logistics in Ludwigshafen.