Ludwigshafen BASF-Arbeitsunfall Anfang April: Was die Ermittler zur Ursache sagen

Der Unfall am 9. April ereignete sich im Werksteil Nord am BASF-Standort in Ludwigshafen.
Der Unfall am 9. April ereignete sich im Werksteil Nord am BASF-Standort in Ludwigshafen.

Ein nicht ausgeschalteter Kompressor ist nach bisherigem Kenntnisstand Ursache für den schweren Arbeitsunfall bei der BASF Ludwigshafen am 9. April mit vier Verletzten, darunter zwei Schwerverletzten. Darüber hat die Staatsanwaltschaft Frankenthal am Dienstag auf Anfrage informiert. Beim Freilegen einer Rohrleitung mittels Saugbagger und Kompressor zum Lösen von Flüssigboden sei eine Leitung durch eine plötzliche Druckentlastung herausgerissen worden. Dabei sei ein Mitarbeiter einer Mannheimer Fremdfirma aus dem Rohrgraben geschleudert worden. Warum der Kompressor weiterlief, sei noch unklar. Die Ermittlungen wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Körperverletzung richteten sich noch gegen unbekannt.

Lebensgefahr hatte nach damaliger Aussage der Polizei für die beiden schwer verletzten Personen nicht bestanden. „Ob weitere Fremdfirmen betroffen sind, ist Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen“, sagte Oberstaatsanwältin Doris Brehmeier-Metz. Es werde auch geprüft, ob ein Anfangsverdacht wegen Baugefährdung besteht.

Zum Weiterlesen: Mehr zum Arbeitsunfall Anfang April im Werksteil Nord.

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