Bahnverkehr Bahn-Schnellstrecke komplett befahrbar – Mannheim profitiert

Die Schnellfahrstrecke von Würzburg nach Hannover steht nun wieder durchgehend zur Verfügung.
Die Schnellfahrstrecke von Würzburg nach Hannover steht nun wieder durchgehend zur Verfügung.

Die Deutsche Bahn (DB) hat die Modernisierung der Schnellfahrstrecke von Hannover nach Würzburg abgeschlossen. Davon profitieren auch ICE von Mannheim nach Hamburg und Berlin.

In mehreren Etappen wurden seit 2019 auf den 327 Streckenkilometern Gleise erneuert. Außerdem wurde der Oberbau auf 49 Brücken und in 63 Tunneln instandgesetzt. In diesem Jahr war zudem eine zusätzliche Untergrundstabilisierung im Rauhebergtunnel auf dem Abschnitt zwischen Kassel und Göttingen erforderlich, die sich, anders als zuerst vorgesehen, bis Ende Mai hinzog. Die Schienen zwischen Kassel und Fulda erhielten bis 7. Juni ihren letzten Schliff. Investiert hat die DB für die Erneuerung der von 1988 bis 1991 eröffneten Strecke innerhalb von fünf Jahren rund 850 Millionen Euro.

Die ICE von Mannheim nach Hamburg nutzen die Schnellfahrstrecke normalerweise von Fulda bis Hannover, die ICE von Mannheim über Göttingen nach Berlin von Fulda bis zum Abzweig Sorsum westlich von Hildesheim. Diese ICE waren deshalb massiv von den jahrelangen Bauarbeiten betroffen. Ihre Fahrzeit verlängerte sich dadurch deutlich. Ab dem Zwischenfahrplanwechsel am 9. Juni gibt es nun wieder Züge, die die Strecke von Mannheim nach Hamburg in einer planmäßigen Fahrzeit von vier Stunden und 19 Minuten zurücklegen (sollen) – allerdings nur, bis am 15. Juli die fast fünfmonatige Sperrung der Riedbahn beginnt.

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