Pfalz-Ticker Autobahn-Ausbau: Beim Lärmschutz wird nicht nochmals nachgelegt

Werden derzeit geplant: Bauarbeiten auf der Autobahn.
Werden derzeit geplant: Bauarbeiten auf der Autobahn.

Wenn frühestens ab 2026 der sechsspurige Ausbau der A61 zwischen Speyer und Frankenthal beginnt, werden die 2021 verbesserten Lärmschutz-Kriterien nicht angewendet. Das hat Michael Theurer (FDP), Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, auf Anfrage der CDU-Abgeordneten Johannes Steiniger (Bad Dürkheim, Bundestag) und Michael Wagner (Speyer, Landtag) mitgeteilt. Das habe damit zu tun, dass das Planfeststellungsverfahren schon vor der Anpassung beantragt worden sei. Die Beschlüsse seien spätestens seit 2018 unanfechtbar. Damals war von sechs Lärmschutzwänden allein auf Höhe von Speyer-Nord die Rede. 270 Häuser hätten zusätzlich Anspruch auf Lärmschutzfenster.

Zufrieden sind Steiniger und Wagner mit der Antwort der Bundesregierung auf ihre Anregung, Solaranlagen an den neuen Lärmschutzwänden zur Stromerzeugung zu prüfen: Die zuständige Autobahn GmbH habe ihm zugesagt, „eine entsprechende Prüfung im Zuge der weiteren Projektvorbereitung vorzunehmen“, so Theurer. Wie berichtet, ist bei dem Großprojekt geplant, zunächst die 13,5 Kilometer zwischen den Autobahnkreuzen Frankenthal und Mutterstadt auszubauen. Dann kämen die 17,2 Kilometer von Mutterstadt bis zur Landesgrenze bei Speyer an die Reihe.

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