Pfalz-Ticker André Hainault bleibt als „Stand-by-Profi“

Soll auf und abseits des Rasens bei der U21 eine Führungsrolle übernehmen und bei den Profis aushelfen, wenn Not am Mann ist: In
Soll auf und abseits des Rasens bei der U21 eine Führungsrolle übernehmen und bei den Profis aushelfen, wenn Not am Mann ist: Innenverteidiger André Hainault.

Innenverteidiger André Hainault bleibt dem 1. FC Kaiserslautern erhalten und hat einen Einjahresvertrag unterschrieben. Der 34-Jährige ist als Führungsspieler für die U21 der Roten Teufel sowie als „Stand-by-Profi“ eingeplant, teilte der Klub am Montag mit. Der frühere kanadische Nationalspieler steht seit zwei Jahren beim FCK unter Vertrag und lief bisher in 55 Drittligaspielen für die Männer in Rot auf.

Sein Vertrag lief zum 30. Juni aus. Aufgrund der wegen der Corona-Pandemie verlängerten Saison wurde auch sein Arbeitspapier um zwei Spieltage verlängert. Beim 1:0-Erfolg im letzten Saisonspiel gegen den Drittligameister FC Bayern München II trug Hainault die Kapitänsbinde. Es wird nicht der letzte Einsatz im Trikot der Roten Teufel bleiben.

Führungsrolle in der U21

Im Zuge der engeren Verzahnung zwischen Profis und U21 soll der Routinier künftig eine Schlüsselfunktion übernehmen. Es ist geplant, dass der Innenverteidiger in der neuen Spielzeit in der U21 des FCK eine Führungsrolle auf und abseits des Rasens übernimmt, in Notfällen steht der Kanadier aber auch weiterhin für Cheftrainer Boris Schommers zur Verfügung.

„André Hainault ist eine Persönlichkeit und identifiziert sich zu 100 Prozent mit dem FCK. Wir freuen uns sehr, dass André als Führungsspieler die neu aufgestellte U21 verstärkt. Er wird mit seinen Führungsqualitäten seine Erfahrung an unsere jungen Spieler weitergeben. Er ist in einem sehr guten körperlichen Zustand und wird daher jederzeit bei den Profis eingreifen können, sollte dies vom Trainerteam gewünscht sein,“ sagt FCK-Sportdirektor Boris Notzon.

André Hainault meint: „Ich freue mich sehr, weiterhin das FCK-Trikot zu tragen. Ich fühle mich mit meiner Familie in Kaiserslautern sehr wohl. Ich freue mich auch auf die neuen Aufgaben und darauf, meine Erfahrung weiterzugeben. Ich werde dem FCK dort helfen, wo ich gebraucht werde.“