Radsport Alessa-Catriona Pröpster holt sich erneut den EM-Titel im Sprint

Alessa-Catriona Pröpster zeigte sich von ihrem schweren Sturz gut erholt.
Alessa-Catriona Pröpster zeigte sich von ihrem schweren Sturz gut erholt.

Was für eine Energieleistung von Alessa-Catriona Pröpster (RV Offenbach)! Drei Wochen nach ihrem schweren Sturz in Cottbus hat die 22-Jährige ihren Titel im Sprint bei den U23-Europameisterschaften in Anadia verteidigt.

Pröpster, die sich im Halbfinale gegen Clara Schneider durchgesetzt hatte, schlug im Finale die Britin Emma Finucane überraschend in zwei Läufen. „Ich kann das gar nicht glauben, was für eine kämpferische Leistung, die Britin war ja in der Qualifikation eine halbe Sekunde schneller“, reagierte Trainer Frank Ziegler euphorisch.

Zwei gute Debüts auf internationaler Ebene

Henric Hackmann (RV Rodenbach) in der U23 und Anne Slosharek (Team Pfälzer Land) bei den Juniorinnen belegten sehr gute siebte Plätze im Zeitfahren. Beide feierten ihren Einstand auf der internationalen Bühne. Der 20-jährige Hackmann stellte dabei in 1:02,21 Minuten eine persönliche Bestzeit auf, steigerte sich um eine Sekunde. „Das hätte ich ihm nicht zugetraut. Er hat einen schönen Sprung gemacht und etabliert sich da oben“, sagte Ziegler. Gold ging an den Italiener Matteo Bianchi (1:00,283), Silber an Willy Weinrich (1:00,824).

Die 18-jährige Anne Slosharek aus Ludwigshafen brauchte für die 500 Meter 36,724 Sekunden. Gold ging an die Britin Victoria Rand (35,520), Bronze holte Bente Lühmann (35,895).

Luca Spiegel (19) vom RV Offenbach unterbot in der 200-m-Qualifikation für die Sprintentscheidung in 9,96 Sekunden erstmals die Zehn-Sekunden-Schallmauer, zahlte im Achtelfinale Lehrgeld und scheiterte am Griechen Konstantinos Livanos.

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