Eishockey Adler Mannheim kommen der Meisterschaft ein großes Stück näher
Der vierte Sieg in einer Play-off-Serie im Eishockey ist immer der schwerste. Die Adler Mannheim ließen dieser Binsenweisheit Taten folgen. Der 4:3 (0:0, 2:2, 2:1)-Erfolg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven war ein ganz hartes Stück Arbeit.
Vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften SAP-Arena taten sich die Gastgeber am Donnerstagabend schwer. Jan Urbas (21.) und Andy Miele (36.) hatten die Gäste deutlich in Führung gebracht. Aber es wurde aus Mannheimer Sicht besser. In Überzahl zog John Gilmour einfach mal ab, Zach Solow stand richtig für den 1:2-Anschluss (37.). Und als beide Mannschaften schon fast in der Kabine waren, stocherte Matthias Plachta die Scheibe zum Ausgleich über die Linie (40.).
Doch wieder legte Bremerhaven vor. Nicholas Jensen traf zum 2:3 (41.), und die Adler benötigten schon eine herzliche Einladung der Gäste, die gleich mit zwei Mann auf der Strafbank saßen, zum erneuten Ausgleich: Nick Mattinnen (51.) zum Ausgleich. Es kam noch besser. Leon Gawanke zog ab, Bennett irritierte oder fälschte ab? Egal. Die Scheibe war drin zur ersten Adler-Führung (56.), die mit Mann und Maus verteidigt wurde. Damit ziehen die Adler mit einem 4:1 in der Viertelfinalserie ins Halbfinale ein.