Coronavirus 63 Neuinfektionen in der Pfalz – Landesweite Inzidenz gestiegen

corona 2007

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Dienstag im Vergleich zum Vortag 136 neue Corona-Infektionen gemeldet (Stand 14.10 Uhr). Seit Beginn der offiziellen Zählungen im Februar 2020 sind nach Angaben des Landesuntersuchungsamts (LUA) im Land damit insgesamt 156.165 nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 erfasst worden. Als aktuell infiziert gelten 1066 Menschen. Nach offiziellen Angaben sind bislang insgesamt 3895 Rheinland-Pfälzer im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben – im Vergleich zum Vortag sind damit keine neuen Todesfälle registriert worden.

Aus der Pfalz wurden am Dienstag 63 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Februar 2020 nachgewiesenen Infektionen ist damit auf 57.028 gestiegen. Als aktuell infiziert gelten 370 Pfälzer. Seit Pandemie-Beginn sind 1646 Pfälzer im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben.

Pfälzer Stadt mit zweithöchster Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Rheinland-Pfalz ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen – sie liegt derzeit bei 12,1 (Vortag: 11,7). Die landesweit höchsten Inzidenzwerte meldet das LUA am Dienstag für den Landkreis Birkenfeld (63) sowie die zwei Pfälzer Städte Kaiserslautern (35) und Speyer (27,7). Die landesweit niedrigsten Werte haben der Landkreis Vulkaneifel (0) sowie der Landkreis Rhein-Hunsrück und die Stadt Neustadt mit jeweils 1,9.

Hinweise

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Des Weiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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