Corona-Zahlen 42 Neuinfektionen in der Pfalz - Landesweite Inzidenz steigt

karte kumulative inzidenz

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Freitag 132 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) im Vergleich zum Vortag. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist auf 17,8 angestiegen. Vor einem Tag lag sie bei 17,1 (Vorwoche: 15,4). Die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen steigt seit Beginn der Pandemie auf 157.463 landesweit. Laut LUA sind im Zusammenhang mit einer Infektion keine weiteren Todesfälle gemeldet worden. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 1776 an. 9122 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 151.781 Personen gelten als genesen.

Für die Pfalz wurden in Summe 42 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 57.420. 1654 Menschen wurden damit seit Februar 2020 in der Pfalz als verstorben registriert. 55.161 Personen gelten als gesundet.

Südliche Weinstraße mit Inzidenz über 35

Die höchste Inzidenz in Rheinland-Pfalz hat nach Angaben des LUA wie am Vortag der Kreis Ahrweiler mit 47,4. Eine Häufung von Corona-Infektionen wurde dort in einem Wohngebiet in Adenau festgestellt. Danach folgen die Kreise Südliche Weinstraße (36,2), Germersheim (30,2) und die Stadt Kaiserslautern (27,0).

Am niedrigsten ist die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit nach wie vor im Kreis Kusel (1,4) und in Zweibrücken (2,9).

Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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