Flutkatastrophe 31 Straftaten in Hochwassergebieten registriert – Diebe unterwegs

Polizeipräsenz im Katastrophengebiet
Polizeipräsenz im Katastrophengebiet

Im Chaos des Hochwassergebiets in Rheinland-Pfalz beschäftigen immer wieder auch Straftaten die Polizei. Insgesamt seien dort bisher von der Polizei 31 Straftaten festgestellt worden, davon 25 mit Eigentumsbezug, berichtete Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag in einer Sondersitzung von drei Fachausschüssen des Landtags in Mainz. Es habe vier vorläufige Festnahmen gegeben. Konkrete Hinweise zu Plünderungen lägen aber nicht vor. „Bisherige Meldungen über eine angebliche Vielzahl von Plünderungen haben sich bislang nicht bestätigt.“

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Die Polizei in Wittlich etwa berichtete am Donnerstag von dreisten Dieben. Zwischen vergangenem Freitag und Montag seien Elektrogeräte aus einer Lagerhalle entwendet worden. Die bereits durch Wasser beschädigten Geräte stammten demnach aus einem Küchenstudio und waren nach der Bergung in der Halle aufbewahrt worden. Gestohlen wurden außerdem mutmaßlich am frühen Morgen des vergangenen Samstags Baumaterial, Werkzeug und Küchengeräte, die wegen des Hochwassers aus einem Keller geräumt und auf einer Treppe und in einem Hof gelagert worden waren.

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