Corona-Krise 229 neu gemeldete Infektionen in der Pfalz

Im Versorgungsgebiet Rheinpfalz steigt die Hospitalisierungsrate.
Im Versorgungsgebiet Rheinpfalz steigt die Hospitalisierungsrate.

Für das Land Rheinland-Pfalz meldet das Landesuntersuchungsamt (LUA) am Mittwoch 564 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) seit Dienstag. Damit steigt die Anzahl der bisher bekannt gewordenen Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 187.669 landesweit. Eine weitere Person ist laut den LUA-Daten im Zusammenhang mit einer Infektion seit Dienstag als verstorben gemeldet worden, sind 4053 seit Februar 2020. Die Anzahl der akuten Infektionen gibt das LUA mit 6880 an. 10.572 Personen seien seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht worden. 176.736 Personen gelten als von der Infektion genesen.

Für die Pfalz wurden 229 neue Infektionen gemeldet. Die Anzahl der seit Beginn der Pandemie registrierten Fälle liegt damit für die Pfalz bei 68.912. Neue Todesfälle sind in der Pfalz nicht gemeldet worden. Es bleibt bei 1704 verstorbenen Menschen in der Pfalz seit Februar 2020. 64.309 Personen gelten als genesen. Akute Fälle gibt es derzeit 2899 in der Pfalz, 3940 Menschen mussten bisher wegen Covid-19 ins Krankenhaus.

Leitindikator 1: Sieben-Tage-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz – die Anzahl der neu bestätigten Infektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen – ist landesweit von Dienstag auf Mittwoch gestiegen und liegt nun bei 59,1 (Vortag: 54). Seit der Einführung des Warnstufen-Systems werden Angehörige der US-Streitkräfte, die in der Pfalz wohnen, in die Berechnung mit einbezogen.

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gab es in der Stadt Speyer mit 173,4. Danach folgen der Kreis Germersheim (155,0), Frankenthal (96,4) und Worms (95,9). Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz mit 22,5 im Donnersbergkreis.

Leitindikator 2: Hospitalisierungsinzidenz

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz – also die Krankenhausfälle pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – stieg auf 1,9 (Dienstag: 1,8). Für die Warnstufen-Einordnung einzelner Kreise und Städte ist der Wert des zugehörigen Versorgungsgebiets maßgebend. Im Versorgungsgebiet Westpfalz (Donnersbergkreis, Kaiserslautern, Kusel, Pirmasens, Südwestpfalz, Zweibrücken) bleibt die Hospitalisierungsinzidenz am Mittwoch wie am Vortag bei 1,1; im Versorgungsgebiet Rheinpfalz (Bad Dürkheim, Neustadt, Landau, Südliche Weinstraße, Frankenthal, Rhein-Pfalz-Kreis, Ludwigshafen, Germersheim, Speyer) stieg der Wert erneut an auf nun 2,6 (Dienstag: 2,1).

Leitindikator 3: Belegung Intensivbetten

Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren 3,48 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt. Am Dienstag waren es 3,18 Prozent.

Hinweise:

Quelle: Die aktuellen Corona-Zahlen werden jeden Tag vom rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium aktualisiert und bereitgestellt. Auf dieser Grundlage aktualisiert die Redaktion täglich die Corona-Karten für die Pfalz. Wie das Ministerium auf seiner Internetseite informiert, entsprechen die Zahlen den laborbestätigten Fällen einer COVID-19 Erkrankung mit Meldeadresse in Rheinland-Pfalz, die über die Meldesoftware des Robert Koch-Instituts (RKI) gesammelt werden. Die Fälle in Rheinland-Pfalz werden von den jeweiligen Gesundheitsämtern über die Landesmeldestelle beim Landesuntersuchungsamt an das Robert Koch-Institut übermittelt. Die Zahlen beinhalten keine Schätzung der Dunkelziffer (nicht erkannte oder bestätigte Corona-Fälle).

Zahlen-Schwankungen: Hin und wieder kommt es laut der Pressestelle des Gesundheitsministeriums vor, dass die Gesundheitsämter Zahlen vom Vortag korrigieren müssen, weil eine Person zunächst einer falschen Stadt oder einem falschen Landkreis zugeordnet war. Deswegen kann es passieren, dass eine bestimmte Zahl niedriger als am Vortag ist. Auch am Wochenende werden nicht immer alle aktuellen Fallzahlen gemeldet. Desweiteren können die Angaben der Gesundheitsämter und die des LUA im Laufe eines Tages voneinander abweichen, weil unterschiedliche Datenbestände und Zeiträume betrachtet werden.

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