Neustadt Zu Fuß durch die nördliche Vorstadt: Wo lauern Stolperfallen?

 Die Fußverkehrs-Checks fanden im vergangenen Jahr zum ersten Mal in Rheinland-Pfalz statt. Eine Jury hat Neustadt als eine von
Die Fußverkehrs-Checks fanden im vergangenen Jahr zum ersten Mal in Rheinland-Pfalz statt. Eine Jury hat Neustadt als eine von zehn Kommunen ins Förderprogramm 2026 aufgenommen.

Neustadt macht den Verkehrs-Check: Bürger sind aufgerufen, ihre Erfahrungen als Fußgänger in einem Workshop zu teilen. Im Fokus: Sicherheit, Engstellen und Straßenquerungen.

In der Verkehrsplanung werde der Fußverkehr vielerorts noch zu wenig berücksichtigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Verwaltung. Das möchten die Verantwortlichen in Neustadt ändern und haben sich mit der nördlichen Vorstadt erfolgreich bei den landesweiten Fußverkehrs-Checks 2026 des Verkehrsministeriums beworben. Neben zwei Bürgerworkshops am Anfang und Ende des Programms umfasst der Fußverkehrs-Check auch Begehungen vor Ort und eine fachliche Analyse durch ein externes Büro, wie die Verwaltung mitteilt.

Nach dem offiziellen Start im März findet am Dienstag, 26. Mai, 17.30 bis 19.30 Uhr, im Ratssaal ein Auftaktworkshop für Bürger statt. Dort sollen sie gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden über den Fußverkehr und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten sprechen. „Wir sammeln gemeinsam Hinweise darauf, wo Handlungsbedarf besteht: Wo ist es sicher? Wo fehlt Platz? Wo sind Querungshilfen notwendig?“, erklärt Verkehrsplanerin Miriam Kuder. Alle Neustadter sind eingeladen, sich aktiv einzubringen.

Eine Anmeldung per E-Mail an verkehrsplanung@neustadt.eu ist erwünscht, aber nicht zwingend notwendig – man kann auch spontan mitmachen.

x