Neustadt Wohnmobilstellplatz: Nach Verzögerungen bald fertig

Wohnmobile abzustellen, ist an der Martin-Luther-Kirche möglich, die Versorgungseinrichtungen sind aber noch nicht in Betrieb.
Wohnmobile abzustellen, ist an der Martin-Luther-Kirche möglich, die Versorgungseinrichtungen sind aber noch nicht in Betrieb.

Die Erneuerung der Versorgungsnlagen auf dem städtischen Wohnmobilstellplatz bei der Martin-Luther-Kirche dauert länger als gedacht.

In den nächsten Tagen soll die Instandsetzung des Wohnmobilstellplatzes an der Neustadter Martin-Luther-Kirche weitgehend abgeschlossen sein. Das hat Martin Franck, Geschäftsführer der Tourist, Kongreß und Saalbau (TKS) GmbH, auf RHEINPFALZ-Anfrage gesagt. Eigentlich hätte der Platz schon fertig sein sollen, doch es habe Verzögerungen wegen baulicher Veränderungen im Untergrund gegeben – und weil die Anforderungen bei der Wasserver- und Wasserentsorgung komplizierter waren als zunächst gedacht. Wohnmobile können auf dem Platz auch derzeit schon geparkt werden, nur gibt es keine Versorgungseinrichtungen.

Die Entscheidung, den Platz zu sanieren, sei im vergangenen Jahr getroffen worden, berichtet Franck. Seinerzeit habe es einen Haftungsfall gegeben, ein Reifen war wegen einer scharfen Kante bei der Entsorgungsvorrichtung beschädigt worden. „Auch die Stromversorgung war nicht ideal“, blickt der TKS-Geschäftsführer zurück. Mit einem Wohnmobil-Experten aus Bayern habe man dann ein Konzept erarbeitet.

Wlan soll noch kommen

Dass man wegen der Verzögerungen nun in die Hochsaison hineingeraten sei, sei bedauerlich, sagt Franck, aber immerhin soll noch vor dem Start des Weinlesefests am Freitag die Stromversorgung eingerichtet sein. Im Laufe der kommenden Woche soll dann auch die Ver- und Entsorgung mit Wasser stehen.

Die Sanierung des Platzes an der Martin-Luther-Straße hatte einen positiven Nebeneffekt, wie Franck sagt: Der Wohnmobilstellplatz in der Hambacher Dammstraße wurde zunehmend genutzt. Dass dort seit dem Frühling Versorgungseinrichtungen zur Verfügung stehen, sei auch durch die Instandsetzung des Platzes in der Kernstadt möglich geworden, erläutert Franck.

Eine Wlan-Möglichkeit ist auf dem Platz an der Martin-Luther-Kirche übrigens auch geplant. Da das Verlegen der Glasfaserkabel aber nicht so schnell vorangegangen sei wie gedacht, müsse man noch warten, sagt der TKS-Geschäftsführer. Er hofft, dass es bis Jahresende so weit ist.

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