Neustadt Wie geht es weiter beim Schieferkopf?

Am 27. November tagt der Ortsbeirat Hambach. Dann wird auch der Schieferkopf Thema sein. Ortsvorsteherin Gerda Bolz (CDU) hat nach der Ortsbegehung neue Pläne.

Frau Bolz, wie ist Ihr Eindruck nach dieser Ortsbegehung?

Zunächst einmal ist den Ortsbeiratsmitgliedern die Situation ja nicht neu. Jeder von uns kennt das Gelände und die Problematik. War der Termin also überflüssig? Das würde ich nicht sagen. Für mich ist nun klar, dass wir noch einmal beide Seiten hören sollten. Sowohl die Gegner als auch Grundstücksbesitzer, die Bauinteresse haben oder zumindest hatten. Hat Sie darin auch der plötzliche Stopp auf dem Privatweg nahe des Triftbrunnenwegs bestärkt? Es war eine sehr unangenehme, eine peinliche Situation für den Ortsbeirat. Ich habe Verständnis dafür, dass der Grundstücksbesitzer verärgert war. Wer will schon, dass plötzlich eine Gruppe Menschen in seinem Garten steht. Das hätte die Bürgerinitiative vorher klären oder mich informieren können. Dann hätte ich vorab Kontakt zu dem Besitzer aufgenommen. Wie soll es denn nun weitergehen? Ich habe mich dafür entschieden, das Thema Schieferkopf in der Sitzung am 27. November öffentlich zu beraten, ursprünglich war es im nichtöffentlichen Teil geplant.  Soll dann bereits eine Entscheidung getroffen werden? Das muss man sehen. Nach meiner Meinung besteht kein Zeitdruck. Wir können uns ebenso gut noch einmal in aller Ruhe informieren, Meinungen hören. Sie haben ja selbst erlebt, dass der Grundstücksbesitzer im Triftbrunnenweg dem Ortsbeirat gegenüber sehr offen war. Wir können auch im neuen Jahr entscheiden. Der Schieferkopf bleibt spannend.  Sie sind seit Juli neu im Amt. Bereuen Sie Ihre Kandidatur nach einem Termin wie dem heutigen, der eben auch peinlich war? (lacht) Der Schieferkopf ist ein sehr emotional diskutiertes Thema. Ich kann alle Seiten verstehen, lasse mich aber nicht von einer Seite mit Wurstbroten und Schorle vor den Karren spannen. Das gilt im Übrigen für alle Ortsbeiratsmitglieder. Ansonsten: Das neue Amt ist natürlich viel Arbeit, zumal ich es gut machen will. Ich denke mal, dass es etwa ein Jahr braucht, bis man alles durch hat und richtig drin ist.

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