Landtagswahl Volt-Kandidat Sascha Ruffer setzt auf Digitalisierung und Bürgernähe

„Die Pfalz ist meine Heimat und für mich der Ort, an dem ich mich nicht nur privat, sondern auch politisch engagieren möchte“, s
»Die Pfalz ist meine Heimat und für mich der Ort, an dem ich mich nicht nur privat, sondern auch politisch engagieren möchte«, sagt Sascha Ruffer.

Für Politik habe er sich schon immer interessiert, sagt Volt-Direktkandidat Sascha Ruffer. Den Anstoß, sie selbst mitzugestalten, gab die Europawahl.

Bei der Landtagswahl im März kandidiert der 31-Jährige für die paneuropäische Partei Volt im Wahlkreis Neustadt. Europa sei für ihn kein fernes Projekt, sondern Teil politischer Realität vor Ort. „Ob Fördergelder oder Vorschriften – Europa, Bund und Land sind eng verzahnt“, sagt Ruffer. Der gebürtige Haßlocher arbeitet als Data Analyst in einem internationalen Konzern. Seine berufliche Erfahrung prägt auch seine politische Agenda. Besonders wichtig sei ihm die Digitalisierung der Verwaltung. Ziel seien mehr Effizienz und bessere Services, ohne Menschen auszuschließen. „Ich denke, dass wir das Thema in der Vergangenheit nicht ernsthaft genug angegangen sind.“ Das gelte auch für die Digitalisierung in anderen Bereichen wie Umweltschutz oder Wirtschaft. Besonders in der Bildung sieht er Handlungsbedarf: Digitale Kompetenzen seien entscheidend für die Berufswelt von morgen. Ruffer, verheiratet und Vater einer Tochter, ist tief in seiner Heimat verwurzelt. Als Quarterback und Jugendtrainer im American Football habe er gelernt, Verantwortung zu übernehmen, strategisch zu denken und im Team zu handeln. Diese Erfahrungen will er in die Politik einbringen. Obwohl Volt bislang nicht im Landtag vertreten ist, formuliert er sein Ziel klar: Er wolle einziehen, Bekanntheit gewinnen und mit den Menschen ins Gespräch kommen – auch ganz analog beim klassischen Haustürwahlkampf.

x