Neustadt Vier Schriftmuster

Zurzeit gibt es in Deutschland vier sogenannte Ausgangsschriften (Schriftmuster): Die Lateinische Ausgangsschrift ist Anfang der 1950er Jahre eingeführt worden und war in allen Ländern der alten Bundesrepublik verbindlich (in Bayern erst ab dem Jahr 1966). Der Versuch, Schwierigkeiten in der Anwendung der Lateinischen Ausgangsschrift zu beheben, führte 1969 in der Bundesrepublik zur Entwicklung der vereinfachten Ausgangsschrift. In der DDR wurde die so genannte Schulausgangsschrift entwickelt, mit dem Ziel, ohne den Umweg Druckschrift unmittelbar mit dem Erlernen der Schreibschrift beginnen zu können. Die Großbuchstaben wurden vereinfacht. 1991 wurde die Schulausgangsschrift teilweise auch in den alten Bundesländern übernommen. Mit der Grundschrift, die im Auftrag des Grundschulverbands von einer Expertengruppe entwickelt wurde und zurzeit erprobt wird, soll der „Schriften-Wirrwarr“ beendet werden. (rhp/Quelle: Wikipedia)

x