Neustadt SPD nominiert Erich Pojtinger

Erich Pojtinger wurde bei der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Elmstein-Iggelbach-Appenthal einstimmig zum Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters bei der Kommunalwahl am 25. Mai gewählt.

Pojtinger forderte, die Dorferneuerung voranzutreiben. Er erinnerte daran, dass bei der Dorfmoderation mehrere Projekte vorgeschlagen wurden, doch tue sich nichts zu deren Realisierung. Als Beispiele nannte Pojtinger den Bau eines naturnahen Spielplatzes in Elmstein und einer Dirtbahn in Iggelbach. Für die Planung lägen bereits Angebote vor. Auch gebe es Zusagen für Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit.

Die Veränderungen beim Busverkehr zum Fahrplanwechsel im Dezember hätten zwar Vorteile, aber auch einige Nachteile gebracht, sagte Pojtinger. So kämen beispielsweise Schüler, die eine weiterführende Schule in Neustadt besuchten, jetzt später nach Hause, da Busverbindungen gestrichen worden seien. Pojtinger forderte weitere Verbesserungen beim Busangebot. Als problematisch bezeichnete Pojtinger die Situation bei der ärztlichen Versorgung. Derzeit praktiziere nur noch ein Arzt in Elmstein, dies sei nicht ausreichend. Man müsse mit der Kassenärztlichen Vereinigung Kontakt aufnehmen, um eine bessere ärztliche Versorgung zu erreichen. Dringend notwendig sei außerdem ein eigener Notarzt für die Verbandsgemeinde Lambrecht. Pojtinger sprach sich außerdem für einen Erhalt der Kindertagesstätten in Elmstein und Iggelbach aus.

Der Ortsvereinsvorsitzende Rene Verdaasdonk und Jens Guth, Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, ehrten Ewald Weilacher für 40-jährige Mitgliedschaft in der Partei. Wolfgang Dolleschall, Heinz-Michael Kinast, Renate Klemens und NorbertSchulze wurden dafür geehrt, dass sie seit 25 Jahren in der SPD sind.

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