Neustadt SPD fordert Post zum Umdenken auf

Mit Aushängen wurden die Kunden über die Veränderungen informiert.
Mit Aushängen wurden die Kunden über die Veränderungen informiert.

Dass die Deutsche Post in der Postbank-Filiale am Hauptbahnhof seit Dienstag keine Postdienstleistungen mehr anbietet und es in der Innenstadt nur noch die Filiale im Kiosk Plus in der Konrad-Adenauer-Straße 6 gibt, stößt bei der Neustadter SPD auf Kritik. Der Service des Unternehmens werde immer schlechter, kritisiert die SPD: „In einigen Ortsteilen fehlen Post-Partnerfilialen vollständig, die Beratung und die Angebotsbreite sind in den vorhandenen Filialen oft unzureichend. Wir fordern, dass die Post ihre Präsenz nicht reduziert, sondern für die Bürgerinnen und Bürger in ihrer Nachbarschaft erreichbar bleibt. Dies gilt auch für den Bereich Innenstadt.“ Ein Mittelzentrum wie Neustadt müsse „in der Stadt eine für alle erreichbare Niederlassung für Post- und Paketdienstleistungen haben“. Die SPD fordert die Post auf, „ihre Entscheidung zu überdenken oder eine vergleichbar erreichbare Niederlassung in Neustadt einzurichten“. Von der Stadtverwaltung erwarte die SPD, „dass sie das ihr Mögliche tut, um die Postangebote in Neustadt zu halten“.

CDU-Bundestagsabgeordneter Johannes Steiniger sagt: „Zumindest in größeren Städten wie Neustadt oder Speyer muss die Deutsche Post mit einem eigenen Angebot vertreten sein.“ Dort dürfe es nicht nur Selbstständige geben, die als Partnerfilialen oder Paketshops eine Fahne für die Post hochhalten.

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