Neustadt Pfalzmatinee: Franz von Sickingen – populär bis heute

Franz von Sickingen, hier in einer Darstellung als Hausschmuck in Landau.
Franz von Sickingen, hier in einer Darstellung als Hausschmuck in Landau.

Über „Franz von Sickingen – Aufstieg und Fall eines frühneuzeitlichen „Kriegsunternehmers„“ spricht Jürgen Keddigkeit am Sonntag, 26. Februar, auf Einladung der Fördergemeinschaft Herrenhof Mußbach im Herrenhof.

Der Kaiserslauterer Historiker hebt hervor, dass Ritter sich wie wohl kaum eine andere Gruppe der mittelalterlichen Gesellschaft einer ungebrochen positiven Zustimmung erfreuen. „Wanderer besuchen scharenweise die zahlreichen Burgen im Pfälzerwald. Film und Fernsehen bringen regelmäßig einen neuen Ritterfilm, und nicht zuletzt findet man in steigender Zahl sogenannte Fantasy-Gruppen, die sich dem Mittelalter verbunden fühlen, als Ritter auftreten und selbst farbenprächtige Turniere veranstalten.“ Als einen der letzten Ritter im pfälzischen Raum bezeichnet Keddigkeit Franz von Sickingen. „Er ist fast so populär wie Liselotte von der Pfalz und den meisten Pfälzern wohlbekannt.“ Der Referent fragt: „Warum ist das so? Ist das berechtigt?“

Diese Fragen scheinen schon viele Menschen bewegt zu haben – die Zeitgenossen des Ritters ebenso wie die zahlreichen Biographen in neuer Zeit. Ziel seines Vortrags ist es, die Voraussetzungen für von Sickingens Karriere, die Finanzierung und Beschreibung ihres Verlaufs, den Höhepunkt und sein recht jähes Ende im Zusammenhang mit der spektakulären Belagerung von Burg Nanstein (bei Landstuhl) hervorzuheben.

TERMIN:

In der Reihe „Lebendige Pfalz in Geschichte(n)“ spricht Jürgen Keddigkeit am Sonntag, 26. Februar, 11.15 Uhr im Festsaal des Herrenhofs Mußbach über „Franz von Sickingen – Aufstieg und Fall eines frühneuzeitlichen “Kriegsunternehmers“. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

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