Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Offene Gärten in Neustadt: Vier private Anlagen zeigen am 17. Mai ihre Vielfalt

„Tag der Offenen Gärten“, hier der Garten von Lilo Helfferich.
»Tag der Offenen Gärten«, hier der Garten von Lilo Helfferich.

Am 17. Mai laden Gartenbesitzer in Neustadt, Haardt und Duttweiler zum Blick hinter Hecken und Tore ein – mit Naturgärten, Stauden und Panorama-Ausblicken.

Vier private Gärten in Neustadt, Haardt und Duttweiler öffnen am Sonntag, 17. Mai, ihre Tore für Besucher. Möglich macht das der Freundeskreis der Landesgartenschau Neustadt mit seinem „Tag der Offenen Gärten“. Dabei gelten für die einzelnen Anlagen unterschiedliche Öffnungszeiten.

Ein rund 750 Quadratmeter großes Gartenareal mit Hecken, Rankpflanzen, kleineren Bäumen, Gartenpavillon, Wasserelementen, Sitzgelegenheiten sowie Stauden- und Gräserbeeten pflegt Roswitha Vigener in Duttweiler. Auch eine umfangreiche Funkiensammlung gehört dazu. Die Hobbygärtnerin stellt ihre Humuserde selbst her, eine Zisterne dient der Bewässerung. Der Garten im Achtzehnmorgenpfad 58 ist von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Parkmöglichkeiten direkt am Grundstück gibt es nicht, der etwa 50 Meter lange Fußweg ist ausgeschildert.

Von 10 bis 18 Uhr lädt Lilo Helfferich in ihren etwa 4000 Quadratmeter großen Garten am Leopold-Reitz-Weg, dem sogenannten Sonnenweg, ein. Das terrassierte Grundstück an einem steilen Südosthang über Neustadt gibt Ausblicke über die Stadt bis in die Rheinebene. Trockenmauern prägen den naturnah angelegten Garten mit thematischen Beeten, darunter trockenheitsverträgliche mediterrane und amerikanische Stauden. Zudem dient der Garten der Selbstversorgung mit Obst und Gemüse. Für den Besuch werden festes Schuhwerk und Trittsicherheit empfohlen. Parkmöglichkeiten gibt es beim Haardter Winzer, erreichbar ist der Garten auch zu Fuß über den Haardter Treppenweg.

Ehemaliger Weinberg wird vielfältiger Lebensraum

Seit sechs Jahren gestaltet Annerose Mark ihren rund 500 Quadratmeter großen Garten im Mandelring 49 in Haardt. Aus einem ehemaligen Weinberg entstand ein vielfältiger Lebensraum mit Teich, Totholz, Benjeshecke, Beerensträuchern, Obstbäumen sowie Blumen-, Kräuter-, Gemüse- und Staudenbeeten. Ergänzt wird das Gelände durch ein Gewächshaus, Kompost, Gründüngung, eine solarbetriebene Wasserversorgung und Hühner. Der Garten ist von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

In Branchweiler öffnet außerdem der rund 300 Quadratmeter große Hausgarten von Josef Hollinger seine Türen. In unmittelbarer Nähe des Landesgartenschaugeländes verbindet er Nutz- und Ziergarten mit Blumen, Gemüse, Sträuchern, Foliengewächshaus und teils mehr als 100 Jahre alten Obstbäumen. Wilde, insektenfreundliche Bereiche und Blühpflanzen ergänzen das naturnahe Konzept. Geöffnet ist der Garten von 14 bis 18 Uhr. Zugang besteht über die Rückseite des Grundstücks in der Adolf-Kolping-Straße: Zwischen den Häusern Keltenstraße 13 und 15 führt rechts neben einer Doppelgarage eine Tür in den Garten.

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