Neustadt OB Weigel zum Landesfest: Eine tolle Imagewerbung für Neustadt

Marc Weigel
Marc Weigel

Hat sich der Aufwand gelohnt und konnte der Oberbürgermeister das Fest überhaupt genießen? Marc Weigel zieht im Gespräch mit Stefan Fischer Bilanz.

Herr Weigel, wie fällt Ihre Bilanz des Rheinland-Pfalz-Tages aus?
Die fällt sehr gut aus. Erstens weil ich feststellen darf, dass wir keine größeren Zwischenfälle hatten. Zweitens hatten wir eine hohe Besucherzahl von über 200.000 Menschen, die uns besucht haben. Und vor allen Dingen hat man auf den Straßen, auf den Plätzen gespürt, dass da eine entspannte, gute Stimmung ist. Es ist klar, dass vor so einem Ereignis bei all den Anstrengungen auch kritische Stimmen aufkommen, wenn’s ums Thema Parken oder Verkehr geht. Und dann sieht man aber am Ende, wenn das erfolgreich gelaufen ist, auch viel mehr die lächelnden und freundlichen Gesichter. Wir sind stolz auf Neustadt, dass es ein solches Event so gut organisieren kann, und wir sind stolz darauf, dass wir über die drei Tage fürs ganze Land ein guter Gastgeber waren.

Sie haben die Anstrengungen angesprochen, war das Fest den Aufwand wert?
Ich denke ja. Das wird natürlich von Einzelnen unterschiedlich bewertet. Und ich weiß jetzt nicht, wie viele von den Besuchern ein Fahrrad gekauft haben oder sich neu eingekleidet haben. Aber ich bin auch der festen Überzeugung, dass es eine tolle Imagewerbung für Neustadt war. Und wir bekommen jetzt nicht nur vom Ministerpräsidenten ein gutes Feedback, sondern es sind ja auch viele Verbände hier, das ganze Landeskabinett, viele Repräsentantinnen, Repräsentanten auch aus anderen Kommunen. Und die alle nehmen diese Stimmung, die wir jetzt hier in Neustadt drei Tage hatten, auf. Die sehen, wie fleißig wir waren, wie gut wir alles vorbereitet haben. Und dadurch, glaube ich, trägt sich einfach auch noch mal ein positives Bild Neustadts nach außen, von dem auch diejenigen profitieren können, die das jetzt nicht getan haben. Einfach deshalb, weil Menschen gerne wieder in die Stadt kommen werden. Ich habe viele solcher Menschen getroffen. Ich war rund um die Uhr auf Achse – und dann kommen wirklich auch mal Gäste, die sagen: „Hey, wir wussten gar nicht, wie schön’s hier ist. Wir kommen wieder.“

Konnten Sie das Fest überhaupt genießen, wenn Sie so viel unterwegs waren, von Termin zu Termin?
Ich habe genau das genossen, dass man da ein positives Feedback bekommt. Aber das ist für mich natürlich keine Privatveranstaltung. Wenn ich irgendwo in eine andere Stadt fahre, in der mich keiner kennt, kann ich da einfach so rumlaufen. Aber hier bin ich jetzt zunächst mal der Repräsentant dieser Stadt, und auch Chef vieler Menschen, die das organisieren mussten. Und bei denen kann ich mich einfach nur bedanken, weil sie das gut gemacht haben. Da empfinde ich in erster Linie Stolz.

Was hat Ihnen am besten gefallen?
Ich kann hier keine einzelne Sache nennen. Mein Highlight war die Stimmung und zu sehen, wie das alles auf die Menschen wirkt.

Wann gibt's den nächsten Rheinland-Pfalz-Tag in Neustadt?
(lacht). Ich denke, dass wir sobald nicht mehr zum Zug kommen. Ich vermute mal, das wird sehr hart umkämpft sein in den nächsten Jahren. Alle, die hier waren, werden jetzt nämlich Lust bekommen haben auf Rheinland-Pfalz-Tag.

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