Neustadt LGS-Team bezieht neue Geschäftsstelle am Gelände

So soll die Geschäftsstelle im Gartenschaujahr aussehen.
So soll die Geschäftsstelle im Gartenschaujahr aussehen.

Die Landesgartenschau-Gesellschaft ist an einem neuen Ort zu finden – und will die Öffentlichkeit bald dorthin einladen.

Das Team der Landesgartenschau-Gesellschaft, das zuletzt in der Neustadter Lindenstraße beheimatet war, hat seine neue Geschäftsstelle in der Rosslaufstraße 20 bezogen. Das hat die LGS-Gesellschaft mitgeteilt. Der neue Standort liegt nicht nur in unmittelbarer Nähe zum Gartenschaugelände, sondern hat auch einen direkten Zugang über die erneuerte Imbeg-Brücke. Das soll nicht nur die Wege für die LGS-Beschäftigten verkürzen, es verschafft auch die Möglichkeit, die Halle, in der die Geschäftsstelle ist, in die Gartenschau einzubinden. So soll neben der Halle ein Ausstellungsort zum Thema Holzbau entstehen, außerdem ist dort ein gastronomisches Angebot geplant.

Die LGS-Gesellschaft weist darauf hin, dass eine ungenutzte Lagerhalle nach Cradle-to-Cradle-Kriterien (konsequente Kreislaufwirtschaft) umgebaut worden sei: „Aus der Stahlskelett-Halle ist ein Modellprojekt für beispielhaften Umbau im Bestand geworden.“ Ergänzend zu den Bestandsräumen wurden vorgefertigte, modulare Holzrahmenbau-Boxen in die Halle eingeschoben und dienen nun als Büros und Besprechungsräume. Nach dem Gartenschaujahr können sie für andere Zwecke weitergenutzt werden.

Für die Planung waren Studierende des Fachbereichs Architektur der Universität in Kaiserslautern im Rahmen einer Semesterarbeit eingebunden worden. Der beste Entwurf wurde gekürt und von einem Architekturbüro angepasst. Die Bürger können sich schon vor Beginn der Landesgartenschau ein Bild von der neuen Geschäftsstelle und dem Cradle-to-Cradle-Prinzip machen. Die LGS-Gesellschaft kündigt an, dass es noch in diesem Frühjahr eine Einweihungsfeier geben soll. Ein genaues Datum wird dafür noch bekannt gegeben.

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