Neustadt Leben, Sterben, Ewigkeit: Stiftskantorei singt A-cappella-Musik vom Barock bis in die Gegenwart
Unter dem Motto „Ein jegliches hat seine Zeit“ erklingen Johann Sebastian Bachs doppelchörige Motette „Komm, Jesu, komm“ (BWV 229), Johannes Brahms’ „Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen“ (op. 74, 1) und Max Regers „Der Mensch lebt und bestehet nur eine kleine Zeit“ (op. 138,1). Eine zentrale Stellung nimmt auch die sogenannte Predigermotette „Ein jegliches hat seine Zeit“ von Ernst Pepping (1901-1981) ein, in der es um den Sinn des menschlichen Lebens und das Verhältnis von Mensch und Gott geht. Für die zeitgenössische Musik steht der 1977 geborene lettische Komponist Eriks Ešenvalds mit seinen Stücken „Evening“ und „Long Road“.
Im Wechsel mit den Gesängen der Stiftskantorei spielt die junge Neustadterin Jana Frangart Orgelmusik aus mehreren Jahrhunderten – von Sweelinck über Bach bis Arvo Pärt. Frangart, geboren 1997, schloss 2017 bei Simon Reichert ihre Ausbildung zur nebenamtlichen Kirchenmusikerin mit der C-Prüfung in den Bereichen Orgel und Chorleitung ab. Seit 2018 studiert sie Schul-, Kirchenmusik und Geschichte in Frankfurt.
Termin
Das Konzert findet am Sonntag, 24. November, 18 Uhr, in der Neustadter Stiftskirche statt. Karten (25/13 Euro für Plätze im Hauptschiff, 20/10 Euro im Seitenschiff) unter www.ticket-regional.de sowie in Neustadt in der Buchhandlung, bei Dürninger (früher Tabak Weiss) und der Tourist-Information.