Neustadt Kritik an Zustand von Hambacher Wanderweg

Pfützen und Schlamm auf dem Kirchbergweg.
Pfützen und Schlamm auf dem Kirchbergweg.

Klausdieter Kroppen ist gerne auf dem Kirchbergweg in Hambach unterwegs, dessen Zustand er aber kritisiert. Die Stadt macht ihm Hoffnung.

Für Klausdieter Kroppen ist der Kirchbergweg in Hambach einer der schönsten Wanderwege in Neustadt. Er verläuft durch das Naturschutzgebiet unterhalb des Heidelbergs. „Von hier aus hat man zu jeder Jahreszeit einen herrlich weiten Ausblick über Weinberge in die Rheinebene zum Odenwald und Nordschwarzwald,“ hebt Kroppen hervor. Allerdings bildeten sich nach einem Regen schnell mehr oder weniger große Pfützen, „die Jogger, Wanderer und Spaziergänger zu einem ärgerlichen Slalom zwingen“. Landwirtschaftsfahrzeuge täten dann noch das ihre, um aus den Pfützen große Schlammsuhlen zu machen. Aus seiner Sicht kümmert sich die Stadtverwaltung nicht um die Erhaltung des Weges: Der ursprünglich vorhandene Drainagekanal sei vor Jahren zugeschüttet worden, so dass der Weg bei Regen zusätzlich das den Heidelberg hinabfließende Wasser aufnehmen müsse.

Auf RHEINPFALZ-Anfrage bestätigt die Stadtverwaltung zunächst, dass der Kirchbergweg tatsächlich sehr beliebt sei, sowohl bei Ortsansässigen als auch bei Gästen. Sie bestätigt ebenfalls, dass der geschotterte Weg in Teilbereichen zu Pfützenbildung neigt. Die besonderen Gegebenheiten (Sandsteinmauer im Süden und über weite Strecken Weinberge nach Norden) erlaubten aber keinen Entwässerungsgraben, da sonst die Schmalspurschlepper umkippen würden. Von der Stadt heißt es, dass die Schlaglöcher im nördlichen Teilbereich demnächst von einer Firma behoben werden. Es gebe zudem „aktuell Überlegungen, den Weg so zu ertüchtigen, dass es nicht mehr so häufig zu Löchern kommt“. Das könnte dann die alljährlichen Instandsetzungsmaßnahmen unnötig machen.

x