Neustadt Komödie „… und es gibt ihn doch“ kommt in den Saalbau

Der Weihnachtsmann – eine schöne Tradition oder Lug und Trug und völlig aus der Zeit gefallen? Darüber gibt es in dem Stück gewi
Der Weihnachtsmann – eine schöne Tradition oder Lug und Trug und völlig aus der Zeit gefallen? Darüber gibt es in dem Stück gewisse Meinungsverschiedenheiten.

Ein neues Stück von Boulevardtheater-Profi René Heinersdorff.

Ein Weihnachtsstück von René Heinersdorff, dem umtriebigen Leiter des „Theaters an der Kö“ in Düsseldorf sowie von mittlerweile fünf weiteren Bühnen in Köln, Essen, München, Bielefeld und Neuwied, eröffnet am kommenden Dienstag die neue Spielzeit der Abo-Reihe „Komödie“ im Neustadter Saalbau. Beim Titel „... und es gibt ihn doch!“ ist um diese Jahreszeit wenig zweifelhaft, um wen es vor allem geht.

Im Zentrum steht die Familie von Thea (Friederike Linke), die ihren Kindern noch einmal den Weihnachtsmann präsentieren möchte – aber ihr Ehemann Matthias (Miguel Abrantes Ostrowski) lehnt diese Tradition strikt ab. Als der neue Nachbar Bernhard (Jens Hajek) bringt er leider auch seine Gattin Pia (Sarah Elena Koch) und eine handfeste Ehekrise mit in die weihnachtliche Stube. „Eine nicht ganz so stille Nacht“ lautet deshalb auch der Untertitel.

Das Stück feierte in der gleichen Besetzung im November 2024 in Düsseldorf Premiere und wurde von der dortigen Presse sehr wohlwollend aufgenommen, die es als spritzige, pointierte Komödie über Familienchaos, enttäuschte Erwartungen und den Spagat zwischen Tradition und Gegenwart charakterisierte. Regie führte Heinersdorff selbst, von dem zuletzt vor ziemlich genau zwei Jahren „Komplexe Väter“ im Saalbau zu sehen war, wo er auch selbst an der Seite von Hugo Egon Balder und Jochen Busse eine der Hauptrollen hatte. „Wir hatten Spaß in hohem Maße“, titelte damals diese Zeitung.

Termin

„... und es gibt ihn doch!“, Dienstag, 4. November, 19.30 Uhr, im Neustadter Saalbau. Karten (19-33 Euro) unter www.ticket-regional.de und bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen.

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