Neustadt Klimaschutz: Endspurt bei der Kipki-Förderung

Unterstützung bekommt, wer in ein Balkonkraftwerk investiert, um Sonnenstrom zu erzeugen.
Unterstützung bekommt, wer in ein Balkonkraftwerk investiert, um Sonnenstrom zu erzeugen.

Wenn Bürger an ihren Häusern Klimaschutz-Investitionen planen, können sie Geld von der Stadt bekommen. Bald ist der Topf für diese Kipki-Förderung leer. Was ist zu beachten?

Über das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (Kipki) des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt die Stadt private Investitionen, die zum Klimaschutz und zur Energiewende beitragen. Gefördert werden unter anderem Balkonkraftwerke, Lastenräder, Fassadenbegrünungen und Energiesparmaßnahmen. Im Zeitraum 2024 bis Ende 2026 stehen dafür insgesamt 536.000 Euro zur Verfügung. Nun geht die Kipki-Bürgerförderung in den Endspurt, heißt es aus dem Rathaus. Rund 75 Prozent der für das Jahr 2026 verfügbaren Fördermittel in Höhe von 107.200 Euro seien bereits bewilligt. Bürgerinnen und Bürger, die ein klimafreundliches Projekt planen, sollen laut Stadt ihre Anträge daher bald einreichen. Die Förderung ende, sobald die Mittel ausgeschöpft seien – spätestens jedoch am 15. November.

Die Stadt freut sich über das „große Interesse an der Förderung“. Dies zeige, dass viele Neustadterinnen und Neustadter „die Möglichkeit nutzen, ihre Energiekosten zu senken, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung zu leisten“. Die Stadt hat bewusst einen Teil der Kipki-Mittel für die Förderung privater Vorhaben reserviert. Die Nachfrage sei unverändert hoch, weshalb es nur noch „begrenzte Mittel“ für neue Projekte gebe.

„Wer von der Förderung profitieren möchte, sollte sich frühzeitig über die Förderbedingungen in der Förderrichtlinie informieren und seinen Antrag online einreichen. Förderzusagen können nur im Rahmen der noch verfügbaren Mittel erteilt werden“, so die Stadt. Bewilligt werden können ihr zufolge nur Projekte, die bereits abgeschlossen sind und für die alle notwendigen Unterlagen vorliegen. Weitere Infos unter https://neustadt.eu/kipki-buergerfoerderung.

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